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Telegram im Visier der Behörden

Telegram im Visier der Behörden


Frank Stohl
Frank Stohl
@frankstohl
Telegram im Visier der Behörden

Wenn etwas oft gemeldet wird, wird es gelöscht: So will das BKA Telegram zur Zusammenarbeit bringen. Ich denke eher, Telegram hat da so gar keine Lust darauf.

Das BKA will aber nun erst einmal anders vorgehen: Eine Meldeflut, bestehend aus Löschbitten und Datenanfragen, sollen ohne Ausnahme an Telegram übermittelt werden, um den Betreibern das Ausmaß zu verdeutlichen und den Druck für eine Zusammenarbeit zu erhöhen.

Nochmal ganz langsam für alle die es nicht mitbekommen haben: Telegram ist ein Messenger-Dienst von einem Russen, der nach Dubai geflohen ist. Russland hat schon aufgegeben, den Messenger zu sperren. Die Bundesinnenministerin hätte mit der Bundesaußenministerin mitfliegen können und Putin selbst fragen.

Den Anbieter von Telegram ist es schlichtweg egal, wieviel Löschanfragen da kommen. Der Messenger ist nur dazu da, in der westlichen Welt Ärger zu machen. In Dubai sitzen die Scheichs und lachen sich kaputt über die Naivität dahergelaufener Politiker.

Ich würde mit Bots die Telegram-Gruppen fluten. Die Frage ist, wie man dies hinbekommt, ohne das Telegram was dagegen tun kann – quasi den Spies rumdrehen. Etwas Hirn investieren, nicht nur geradeaus denken.

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