Nintendo Online-Service in der Kritik

Mit „Splatoon 2“ startet Nintendo endlich den Online-Service und den Sprach-Chat für die Nintendo Switch: Kritik an Nintendos Switch-Sprachchat – kompliziert und schlecht umgesetzt. Also neben Voice Chat kann man noch Statistiken anschauen und virtuelle Kleidung tauschen.

Aber eigentlich sollte die App beim spielen nebenher laufen – nur das hat so seine Tücken:

Nintendo selbst hatte in den offiziellen FAQs zur App zwar bereits darauf hingewiesen. Jedoch nicht darauf, dass auch der Bildschirm des Smartphones während der Nutzung der App permanent eingeschaltet sein muss.

Also irgendwie bekommt Nintendo nur Software auf seinen Devices hin. Okay, da tat sich auch schon lange nichts mehr, aber alle 30 Jahre kann man ja auch keine neue Idee haben.

Aber abgesehen davon: wenn man „Splatoon 2“ spielt und sich dabei nebenher unterhalten will, braucht man ein zusätzliches Smartphone?

IoT trägt zu mehr DDoS bei

Zunehmende Professionalisierung, Erpressung, höhere Bandbreiten und spezialisierte Angriffe: DDoS-Angriffe nehmen wegen IoT-Botnetzen weiter zu. Weniger wird es vorerst mal nicht, die IoT-Dinger bekommen ja kein Softwareupdate.

NSU-Bericht 120 Jahre geheim

Bis ins Jahr 2134 ist ein Bericht des Verfassungsschutzes über hessische NSU-Kontakte als geheim eingestuft: NSU-Bericht bleibt 120 Jahre geheim. Welch grauenhafte Sauereien hat die CDU wohl da gemacht? Wir werden es nicht erfahren.

Ob es in 120 Jahren noch jemanden interessiert, welche Sauereien die CDU gemacht hat, als sie in der Regierung war, geht dann auch gegen Null. Allgemein wird man von unserer Zeit als „Die Zeit der Arschlöcher“ betitelt, da werden ekelhafte Sauereien der CDU nicht ins Gewicht fallen.

Am Ende hat die CDU den NSU direkt aus den schwarzen Kassen finanziert und die Aufträge zum Töten erteilt. Aber das wissen wir nicht, schade eigentlich.

Meine Steuerdaten sind übrigens ab jetzt für 300 Jahre geheim – eine richtig tolle Sache. Wir sollten mehr geheim halten.

Google Glass ist zurück

Im Jahre 2012 hatte das Unternehmen die Augmented-Reality-Brille auf der Google I/O vorgestellt, dann wurde daraus erst mal nichts, und nun ist sie zurück: Google Glass ist als Enterprise Edition für Unternehmen zurück. Ah ja, also als definierter Informationsgeber.

Seit 2014 arbeitete man mit GE Aviation, einem Unternehmen, das Flugzeuge repariert, zusammen. Seit dem habe sich die Effizienz im Unternehmen dank Glass um acht bis zwölf Prozent gesteigert. Mittlerweile kommt die Brille auch bei anderen Unternehmen, darunter Boeing, Volkswagen und DHL zum Einsatz. Das Feedback falle durchweg positiv aus, heißt es in dem Blogbeitrag.

Nun, warum nicht. Aber hat Google nun echt 3 Jahre gebraucht um dies herauszufinden?

Ich finde noch immer das Display zu klein. Wieso nicht über das ganze Sichtfeld ein Display? Da hätten Informationen noch viel mehr Platz.

Dash-Cam als Beweismittel?

Dürfen Aufnahmen von Autokameras vor Gericht als Beweismittel bei Schadenersatzklagen herangezogen werden? Gericht hält Autokamera als Beweismittel für zulässig. Oh, ganz eine neue These.

Das Landgericht Rottweil hatte die Aufnahmen zuvor nicht als Beweismittel zugelassen, da sie demnach gegen das Selbstbestimmungsrecht anderer Verkehrsteilnehmer verstießen.

So die gängige Praxis. Man bräuchte also eine Zustimmung alles beteiligten der Aufnahme, vor der Aufnahme.

Interessenabwägung „im konkreten Einzelfall tendenziell für verwertbar“ hält.

Aber warum, war kein anderer Verkehrsteilnehmer auf der Aufnahme?

Azubi-Mangel in Deutschland

Die Ausbildungsbetriebe schlagen Alarm, weil viele ihre Lehrstellen nicht besetzt kriegen: „Uns geht der Nachwuchs aus“. Oh, warum will nur kaum einer für zu wenig Geld viel zu viel Arbeiten? Das verstehe ich nicht. Schauen wir doch mal, warum aktive Arbeit so ungefragt ist.

Im Handwerk jeden Werktag 10 Stunden arbeiten – also so richtig arbeiten, nicht so ein „im Büro gebe ich alles“-Arbeit – für 1600 Euro im Monat Brutto? Da muss man auch was können und dauernd meckert einer, weil er es viel besser kann. Ein Traum von Beruf, wer schaut da noch aufs Geld?

Die Alternative: Schichtarbeit in der Industrie – da gibt es deutlich mehr Geld, muss aber auch viel arbeiten. Immerhin geht man eher mit 2.000-4000 Euro Brutto im Monat heim, allerdings ist Schichten ebenfalls Pflicht.

Ganz neumodisch wird es dann eher ein Büro-Job – am besten als Beamter, denn dann muss man sich nicht mal um die Rente kümmern. Genug Geld gibt es auch, manch eine Sekretärin in einem mittelständischen Betrieb geht da mit 8000 Euro Brutto im Monat heim. Keine Ahnung ob die Sekretärin wirklich so viel leisten und weg arbeiten, aber unsere Leistungsgesellschaft ist ja gerecht und in keiner Schieflage – oder?

Warum zum Henker soll da irgendjemand noch Auszubildender werden? Dumm darf er ja nicht sein.

Der Mensch und seine Grenzen

Der Körper hat eine eingebaute Wachstumsgrenze: Warum Menschen niemals größer als 2,75 Meter werden können. Was eine gute Ernährung so ausmacht.

Aber wir werden keine Dinosaurier – verdammt. Mit dem Alter ist es so ähnlich: ab 125 Jahre hört die Zellteilung auf, also viel älter wird ein Mensch nicht. Warum? Nun, weil der unsterbliche Vorfahre ausgestorben ist. Wird wohl am Konservatismus der überalternde Gesellschaft erstickt sein.

Die Domspatzen, Gefängnis, Hölle und Konzentrationslager

Mindestens 547 Chorknaben der Regensburger Domspatzen sind Opfer von körperlicher oder sexueller Gewalt geworden: Mehr als 500 Missbrauchsopfer bei Domspatzen.

Die Regensburger Domspatzen können auf eine über tausendjährige Geschichte zurückblicken und sind damit einer der ältesten Knabenchöre der Welt.

Oh je, 1000 Jahre ist eine blöde Zahl, vor allem wenn man tapfer bei den Nazis auftrat. Aber egal, nun geht es ja um die Kinderquäler am Ende des letzten Jahrhunderts.

Wer hilft der Mittelschicht?

Steuerkonzepte von CDU und SPD: Wer hilft der Mittelschicht? Hmmm, keiner der Beiden?

CDU und/oder SPD sind seit bestehen der Bundesrepublik an der Macht und die Mittelschicht schrumpfte seit dem immer mehr zusammen. Das ist ja kein neuer Effekt. Nun soll also auf einmal geholfen werden? Was ist mit der Unterschicht? Der muss man nicht helfen, weil eh alle dort faul sind?

Eine bessere Frage wäre: was tut CDU und SPD dagegen, dass Reiche noch reicher werden und so Mittel- und Unterschicht nachhaltig schädigen? Für mich sind Milliardäre die größten asozialen Schmarotzer unserer Zeit. Wenn ein HartzIV-Empfänger bescheißt, dann verliert die Gemeinschaft ein paar tausend Euro. Wenn ein Reicher bescheißt, verliert Deutschland Milliarden von Euro.

Kaum zu glauben? Hier ein Beispiel:

Laut einer Umfrage der Postbank werden in der Bundesrepublik jedes Jahr 250 Milliarden Euro an Werten vererbt, mit deutlich steigender Tendenz – pro Erbfall sind das im Durchschnitt 363 000 Euro. Der Fiskus nimmt davon jährlich nur rund 4,6 Milliarden Euro ein.

Quelle: Tagesspiegel.de

Da soll noch einer über eine zu hohe Erbschaftssteuer jammern, das sind nicht mal 2 Prozent Erbschaftssteuer. Haben die Reichen eigentlich schon die Strafe für die Cum-Ex-Geschäfte bezahlt? Ach, waren ja nur um die 30 Milliarden Euro, da regen wir uns lieber auf, wenn ein HartzIV-Empfänger eine neue Waschmaschine bekommt – denn das bringt den Staat gefühlt an den Ruin.

Deutschland, deine Demokratie schwindet

Der Freistaat Bayern weitet die Rechte der Polizei gewaltig aus: Bayern verschärft Gefährder-Gesetz. Ah ja, die Bayern sperren ein, was ihnen nicht geheuer ist. Allerdings ist „die Laune“ das Kriterium, dem sich nun alle unterordnen können.

Bisher konnte die Polizei erst tätig werden, wenn eine konkrete oder eine unmittelbar bevorstehende Gefahr drohte. Jetzt aber kann die Polizei Personen schon vorher überwachen oder in Gewahrsam nehmen. Statt einer konkreten Gefahr braucht es zukünftig nur noch eine drohende Gefahr, eine von der CSU-Regierung neu geschaffene Kategorie. Für eine drohende Gefahr muss die Begehung einer Straftat nicht mehr konkret erkennbar sein. Es reicht aus, wenn die konkrete Wahrscheinlichkeit begründet ist, dass in überschaubarer Zukunft eine Straftat begangen wird.

Hm, es reicht also, wenn man meint, da könnte doch einer. Wie soll man dazu eine Unschuld beweisen? Muss man ja nicht, man wird ja auch nicht angeklagt, nur eingesperrt. Das ist ja fast schon so wie im Mittelalter und den Hexen, nur verbrennen wir heutzutage unschuldige Menschen nicht mehr wegen des Feinstaubes.

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