NSA beliebter als gedacht

Mehr als 61 Prozent der 18- bis 29-Jährigen beurteilen die Arbeit des Geheimdienstes in einer neuen Umfrage des Pew Research Centerals als gut: NSA wird von jungen US-Bürgern positiv gesehen. Ähm nun, denkt da jeder, nur der Andere wird überwacht?

NSA_Spying_Taxpayers_Wide

In Deutschland ist es dagegen wohl weitestgehend egal. Man kapiert nicht, was die Behörde aus den USA macht und eigentlich hat man eh nichts zu verbergen.

Wie war das heute mit den Nazis und Auschwitz? Ah ja, nur wenige waren dagegen und er Rest konnte sich danach nicht vorstellen, wie es passieren konnte.

Telekom ist Ansehen wichtiger als Datenschutz der Kunden

Die Deutsche Telekom versucht, ihrem Image als Auskunftsverweigerer im Abhör-Skandal entgegenzuwirken: Telekom verteidigt Auskunftsblockade im Untersuchungsausschuss – und verplappert sich. Die Telekom hat mit Eikonal freiwillig dem BND geholfen. Nach dem raus kam, dass es nicht auf der Basis einer G-10-Anordnung basiert, hier die Antwort:

Und wenn wir den Vertrag zur konkreten Umsetzung unserer Verpflichtung nicht geschlossen hätten, wie hätte der BND reagiert? Mit heimlichen Maßnahmen in unserem Netz? Mit dem Vertrag haben wir immerhin erreicht, den Eingriff in die Netze möglichst gering zu halten.

Ah ja,… na da kann man nur noch eines feststellen:

Damit geben sie zu, dass es Ihnen hier nur um das Ansehen des Unternehmens und nicht um den Datenschutz Ihrer Kunden geht.

Nettes Scharmützel am Rande.

iOS-Spieletipp: Shades Puzzle

Ein minimalisiertes Tetris mit Farbabstufungen statt Formen: Shades – Ein einfaches Puzzle-Spiel. Man stapelt also Rechtecke die von oben herunter fallen und wenn man einen Farbton übereinander stapelt, werden die zwei gleichfarbigen Rechtecke zum nächsten dunklerem Rechteck. Manchmal kann man so einen ganzen Stapel zum dunklen Ende komprimieren. Wenn eine Linie mit einer Farbe ganz gefüllt ist, verschindet diese Linie.

Macht Laune für zwischendurch und ist durchaus etwas knifflig, denn manchmal gibt es ungeahnte Kettenreaktion. Drei Schwierigkeitsgrade gibt es, einen GameCenter-Highscore unter Freunden natürlich auch.

Das Spiel gibt es als Universal-App für iPhone und iPad. Das Spiel ist kostenfrei und wollte bisher auch kein Geld von mir. Werbung gibt es auch keine.

IFO: Kaffeesatz weiter gut

Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Januar bereits zum dritten Mal in Folge und legte von 105,5 auf 106,7 Punkte zu: Deutsche Unternehmen immer optimistischer. Juhu, das Gefühl steigt um 1,2 Punkte – damit sind wir gefühlt auf dem Stand von 2012.

Der IFO-Index über die letzten Jahre. Quelle: extern.

Der IFO-Index über die letzten Jahre. Quelle: extern.

Was sind eigentlich 1,2 Punkte auf der Skala? Lassen wir doch den Volker Pispers über diesen ach so tollen Index sprechen:

Wenn man von der Arbeit nicht leben kann

Sie arbeiten, kommen aber trotzdem kaum über die Runden und Ihre Zahl ist in den vergangenen Jahren um 25 Prozent angestiegen: Arm trotz Arbeit – Mehr als drei Millionen Erwerbstätige von Armut bedroht. Tja, deshalb haben wir ja eigentlich den Mindestlohn. Aber es scheint noch immer genug Arbeitgeber zu geben, die Arbeit haben, aber diese nicht bezahlen wollen.

Als armutsgefährdet gilt, wer einschließlich aller staatlichen Transfers wie zum Beispiel Wohn- oder Kindergeld weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens erzielt. 2013 lag diese Schwelle den Angaben zufolge in Deutschland bei 979 Euro netto im Monat.

Ja und nun?

Iron Sky mit Sharknado auf Walking Dead: Sky Sharks

Ein gesunder Genremix oder doch zu viel? Poster zu Sky Sharks künden von Zombie-Hai-Apokalypse. Warum ausgerechnet noch Haie? Zombies und Nazis hätten doch durchaus gereicht.

Ein Geologen-Team in der Arktis legt tief im Eis eine Höhle frei, wo sie ein noch intaktes Nazi-Labor entdecken, in dem man anno dazumal natürlich zu Welteroberungszwecken modifizierte Haie gezüchtet hat, die zu fliegen in der Lage und deren Reiter genetisch mutierte untote Super-Menschen sind.

Mehr auf der Homepage skysharks.tv. Kinostart soll 2017 sein.

skysharks_1st-poster_design

Großer Asteroid rast an Erde vorbei

Am heutigen Montag saust der Asteroid «2004 BL86» mit einer Entfernung von 1,2 Millionen Kilometern an der Erde vorbei – laut US-Raumfahrtagentur Nasa so nah wie kein anderer bisher registrierter Himmelskörper seiner Größe: Großer Asteroid rast an Erde vorbei – Experten sehen keinerlei Gefahr. Na wenn man die Dinos fragen könnte, würde man was anderes hören.

Also noch mal Glück gehabt.

Drohnen und Drogen

Das ferngesteuerte Flugobjekt stürzte jedoch vor der Hamburger Haftanstalt am Holstenglacis ab: Drohne sollte Drogen und Handy in Gefängnis fliegen. Schon letzte Woche in Mexiko: Drohne als Drogenkurier. Die bösen Jungs haben die Drohne entdeckt, haben aber wie die Paketzusteller noch Probleme mit der Zuverlässigkeit.

Symbolbild: AR-Drone Bebop von Parrot. Es werden nicht nur Landschaftsaufnahmen gemacht.

Symbolbild: AR-Drone Bebop von Parrot. Es werden nicht nur Landschaftsaufnahmen gemacht.

Na mal schauen, ob dies Politiker als Steilvorlage für ein Verbot nutzen.

iPhone mit NSA-Spionagesoftware?

NSA-Whistleblower Edward Snowden würde nie ein iPhone verwenden, weil diese mit NSA-Spionagesoftware ausgestattet sind: Edward Snowden würde nie ein iPhone verwenden. Ja deshalb gibt es ja Auswahl. Aber wenn ich einen Bond-Film anschaue, sind sogar Wählscheibenfestnetztelefone nicht sicher.

Apple ist eine amerikanische Firma, die per geheime Gesetze zu geheime Dinge gezwungen werden können, sonst drohen geheime Strafen. Da müssen die Firmen und die US-Bürger was tun, von hier aus könnte Bundeskanzlerin Merkel nur politischen Druck ausüben, was sie nie machen würde – best Buddy und so. Sie denkt ja bestimmt immer noch, sie würde gerade nicht abgehört.

Symbolbild: iPhone mit Spionagesoftware?

Symbolbild: iPhone mit Spionagesoftware?

Aber zurück zum Thema, das mit NSA-Software vorinstalliert und von Ferne aktivierbar ist so eine Sache:

Aus einem geleakten Dokument, das dem Spiegel vorliegt, geht hervor, dass die NSA sogar einen eigenen Projektnamen für diese Überwachungs-Software auf iPhones hat: DROPOUTJEEP. Laut dem Dokument benötigen NSA-Mitarbeiter direkten Zugriff auf das Gerät, um die Spionagesoftware zu installieren.

Also nachdem die Überwacher das Gerät hatten… ja dann. Also das iPhone niemals aus der Hand geben oder gar per Post bestellen (wegen abfangen und so). Bei Android und Windows wird es nicht anders sein, macht nur kaum Schlagzeile.

Bei Gizmodo ist im Artikel “iPhones haben angeblich vorinstallierte Spionagesoftware” noch zu lesen:

Allerdings tauchte Apples Name schon im Juni in den ersten Berichten der Washington Post und des Guardian über das NSA-Überwachungsprogramm PRISM auf.

Ja, aber erst nach Steve Jobs Tod. Alle andere Firmen waren schon viel früher dabei. Wie hatte das Steve nur geschafft?

Der PEGIDA-Song

Die Satire-Sendung extra3 des NDR hat einen grandiosen “Pegida-Song” gemacht. Da heute PEGIDA demonstriert, ist es quasi passend:

Der ist mal gelungen.

« Older posts

© 1998 - 2015 von frank stohl

stohl.de - unabhängig und werbefrei Up ↑