Industrie 4.0 – Risiken durch IT-Sicherheitslücken

Die Wissenschaft stochere im Nebel, wenn sie Gefahren erkundet, die der vernetzten Industrie durch IT-Angriffe drohen: Industrie 4.0 – Risiken durch IT-Sicherheitslücken liegen noch im Dunkel. Jep. Kann ich bestätigen: Industrie 4.0 ist ein Buzz ohne Netz und Boden.

Symbolbild: die totale Vernetzung der Industrie 4.0

Symbolbild: die totale Vernetzung der Industrie 4.0

Wenn es in der Industrie und Maschinenbau um Sicherheit geht, dann geht es um die Maschinenbediener. Um Sicherheit in Sachen Netzwerk ist die Industrie recht unbedarft. Es gibt zwar auch in Firmen paranoide Netzwerkadministratoren, aber was die Maschinen und ihre Komponenten angeht, schaut es übel aus. Stuxnet hat Siemens ja auch mit runtergelassenen Hosen erwischt.

Ich fragte mal neulich, wie es bei Siemens mit IPv6 aussieht, und als Antwort kam: was? Die deutsche Industrie, die noch in Zahnräder denkt, soll sich nun sicher vernetzen – wenn das mal eine große Aufgabe ist.

Nächste Woche ist ja wieder SPS IPC Drives – eine Messe für Elektrische Automatisierung , Systeme und Komponenten. Vielleicht gibt es ja da große Neuigkeiten zum Thema.

Moleskine: von der Papierskizze zur Vektorgrafik

Mit einer Kladde, die aus analogen Papierskizzen digitale Vektorgrafiken macht, will der italienische Notizbuchanbieter Moleskine die Designer-Herzen höher schlagen lassen: Moleskine macht aus Papierskizzen fertige Vektorgrafiken. Wobei es mehr eine Foto-App ist, die Markierungen Notizbuchanbieter Moleskine benötigt um besser zu vektorisierten.

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Ein Notizbuch soll um die 30 Euro kosten und ab Mitte Dezember 2014 verfügbar sein: The Moleskine Smart Notebook, Creative Cloud connected. Die App dazu ist gratis im iTunes App-Store zu bekommen.

In Zusammenarbeit mit Photoshop-Macher Adobe hat der bekannte Hersteller von Notizbüchern heute ein speziell für Designer entwickeltes Sketchbook vorgestellt, das analoge Zeichnungen in vollwertige Vektorgrafiken konvertieren soll.

Na dann. Es geht nun geht es wieder zurück ins digitale. Mit Fiftythree und der Paper App geht es ja genau andersrum, also vom iPad auf Papier: Fiftythree Books. Wer malt heute noch in Notizbücher? Die haben nicht mal Undo.

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Wo wir gerade bei FiftyThree sind, den Stift nutze ich immer noch mit Begeisterung. Inzwischen geht der Stift ja auch mit mehreren Apps: FiftyThree Pencil und die Unterstützung von Apps. Zwei Ersatzspitzen habe ich auch, da neuerdings mein Kater gerne mit dem Stift spielt.

Hier die Moleskine-App um aus dem Notizbuch zu vektorisierten:

Dann nochmals die Hauseigene App Paper für den Stift von FiftyThree:

SchleFaZ: Sharknado auf Tele5

Beim Fernsehsender Tele5 gibt es heute ab 20:15 Uhr wieder einen schlechtesten Film aller Zeiten: Sharknado auf Tele5. Diesmal geht es um Wirbelstürme die über dem Meer Haie aufsaugen und sie dann über Los Angeles fallen lassen. Der gute Streifen kam zwar schon mal im Januar, aber da ja Teil 2 vor der Tür steht, sollte man den ersten Teil doch noch mal schauen, sonst kommt man wieder nicht mit. Als Überraschung gibt es danach ab 22:15 Uhr einen weiteren Hai-Thriller – wird es Sharknado 2 sein?

Fliegende Haie bedrohen Los Angeles

Fliegende Haie bedrohen Los Angeles

Hier noch der Trailer zu den fliegenden Haie:

Computernutzung an deutschen Schulen ist nicht so dolle

Deutsche Schulen stehen bei der Computernutzung im internationalen Vergleich am Ende der Liste: Peinliches Studienergebnis für Deutschland. Gibt es immer noch “Computerräume” an denen sich zwei bis vier Schüler im Unterricht einen Computer teilen?

Aber wenn man sich die Ausstattung der Schulen mit Computern oder die geringe Bedeutung des Themas in der Pädagogenausbildung anschaut, dann ist klar: Viel besser hätten wir im internationalen Vergleich nicht abschneiden können.

Haben die Lehrer immer noch nichts dazu gelernt? Eigentlich müsste doch so langsam eine Generation an Lehrer an den Schulen landen, die schon mal einen Computer gesehen haben.

Wie wäre es mal mit: Das iPad im Klassenzimmer. Nach der Schiefertafel und Bücher kommt das Tablet – ja warum nicht, zurück zur Schiefertafel ist auch keine Lösung. Beim Buch bleiben? Wirklich?

Eine Erfindung geht an deutschen Schulen vorbei. Bild klicken für große Version.

Eine Erfindung geht an deutschen Schulen vorbei. Bild klicken für große Version.

Vodafone greift Deutsche Benutzerdaten für britischen Geheimdienst ab

Das BSI hat Zweifel daran, ob der britische Vodafone-Konzern nicht Kundendaten aus Deutschland an ausländische Geheimdienste weitergibt: Vodafone – Die Freiheit nehm ich Dir!

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Die Jungs von der Insel geben also unsere Daten an die ausländischen Geheimdienste weiter:

Auch der deutschen Bundesregierung ist die Nähe zwischen Vodafone und dem GCHQ offenbar aufgefallen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat nach den Snowden-Enthüllungen im vergangenen Jahr die Mobilfunkanbieter in Deutschland untersucht und verlangte von den Netzbetreibern in Deutschland Auskunft, ob womöglich Daten ins Ausland abgeleitet werden. Alle Betreiber antworteten zur Zufriedenheit des BSI – bis auf einen: Vodafone. In einem als Verschlusssache eingestuften Schreiben aus dem Jahr 2013, das NDR, WDR und “SZ” einsehen konnte, heißt es: “Die Selbstauskunft von Vodafone Deutschland lässt für mobile Kommunikation innerhalb des deutschen Rechtsraums bislang keinen eindeutigen Schluss zu, ob der Zugriff auf bzw. die Ausleitung von Metadaten (bspw. “Billing Informationen”) oder SMS in ausländische Rechtsräume unterbleibt.”

Nun, abgegriffen wird. Nun ahnen wir auch schon mehr, wie es passiert.

Auch zum Thema: BSI misstraut Vodafone.

Welt-Hallo-Tag

Heute ist der grandiose Welt-Hallo-Tag. Also einfach mal Hallo sagen.

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Den Tag gibt es schon länger, den Weltfrieden haben wir dennoch leider noch nicht.

Der Aktionstag wird auch World Hello Day genannt und wurde 1973 von Brian und Michael McCormack ins Leben gerufen als Reaktion auf den Jom-Kippur-Krieg. Um diesen Tag richtig zu feiern, gibt es zum Beispiel die Möglichkeit, mindestens zehn Menschen zu grüßen und vom Welt-Hallo-Tag zu berichten, um den Aktionstag noch bekannter zu machen.

Computer beschreibt Bilder

Die Informationstechnologie schreitet immer mehr voran und neuronale Netze werden wohl bald automatisch unsere Urlaubsfotos untertiteln: Deep Visual-Semantic Alignments for Generating Image Descriptions. Also es ist noch nicht gänzlich perfekt, aber es wird:

neuronal

Danach kommt die Erkennung für Videobilder und dann können Computer sich alleine unterhalten. Hoffentlich kommen die nie drauf, dass der Mensch an sich nur stört oder uns als laufende Batterien sehen.

Die AfD ist Kommunismusfern

Nach einer Umfrage der Friedrich-Ebert-Stiftung sind Anhänger der “Alternative für Deutschland (AfD)” deutlich rechtsextremer eingestellt als der Durchschnitt der Wähler: Wählermaximierung. Ja Wie das denn? Ich dachte die sind näher am Kommunismus als die CSU.

Das gilt für die Befürwortung einer Dikatatur, für Chauvinimus, Verharmlosung des Nationalsozialismus, Ausländerfeindlichkeit, Antisemitismus und Schwulenfeindlichkeit.

Um gänzlich restliche Bedenken auszuräumen, hier ein Ausschnitt aus der heute-show im April 2013 (Bundestagswahlkampf):

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