PieMessage bringt iMessage umständlich auf Android

Ein derzeit noch unveröffentlichtes Projekt namens PieMessage macht es sich zur Aufgabe, Android-Geräten die Möglichkeit zu geben, iMessage-Nachrichten zu empfangen und versenden: iMessage mit Android nutzen. Ej, wie geht denn das?

Nun, der User schreibt und empfängt Nachrichten über die PieMessage-App. Der eigentliche Datentransfer erfolgt allerdings über einen dazwischen geschalteten Mac, der als Server fungiert und die empfangenen Texte über seine „Messages“-App verschickt.

Also einen laufenden am Internet hängenden Mac macht die Arbeit. Da könnte doch aber ein iPhone direkt doch günstiger sein? Aber um den Preis geht es bei der Lösung wohl kaum. Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von iMessage ist dann auch dahin.

Aber das ist immerhin noch besser als einem Dienst im Internet sein iMessage-Login anzuvertrauen. Wer über Geräte-Grenzen hinweg chatten will, dem empfehle ich weiterhin threema.

threema

Die App Threema gibt es derzeit für kleines Geld für iOS, Android und Windows Phone: Eine App um die Überwachung zu ärgern.

Threema
Entwickler: Threema GmbH
Preis: 2,99 €
Threema
Entwickler: Threema GmbH
Preis: 2,49 €

Luftraumregulierung für Drohnenflüge

Eine neue Luftraumregulierung würde das Vorhaben mehr kommerzielle Drohnen einzusetzen enorm erleichtern: Amazon formuliert Forderungen zur Luftraum-Verwaltung. Ja, da wird es öfters Zusammenstöße geben, wenn man nicht reguliert.

Kern seines Plans ist eine horizontale Flugverbotszone zwischen 400 und 500 Fuß (122 bis 152 Meter) über Grund.

Oh, das ist aber knapp.

Die unterste Schicht, bis 200 Fuß (61 Meter), wäre langsamen Hobbygeräten sowie lokal eingesetzten unbemannten Luftfahrzeugen vorbehalten.

Rebellieren die Modellflieger doch schon bei der aktuell geplanten Begrenzung auf 100 Meter: Modellflieger bangen um ihr Hobby. Nochmal 40 Meter weniger und die fliegen nur noch als roter Baron.

Apple stellt Roboterexpertin für Johnny Cab ein

Nach ihrer Arbeit bei Nest wurde sie von Twitter engagiert, lehnte den Job jedoch ab: Apple stellt Roboterexpertin Yoky Matsuoka ein. Ja das ist klar, denn wenn der Großteil der Apple-Autos als Taxi enden sollen: FAZ berichtet über Carsharing-Modell und Entwicklungslabor in Berlin. Dann braucht man einen Johnny Cab (bekannt aus dem Film „Total Recall“ aus dem Jahre 1990 mit Arnold Schwarzenegger):

Sonst wirkt so ein selbst fahrendes Auto etwas unheimlich.

Heute ist „Star Wars“-Tag

Heute ist mal wieder der 4. Mai – und allen „Star Wars“-Fans hier ein kleines Schmankerl zur Übersetzung des Tages: May the Force be with you. Einmal tief durchatmen, ein leichtes Schnaufgeräusch durch die nicht vorhandene Maske, und dann die Übersetzung sagen – ich kann darüber noch Jahre lachen :-)

Quelle: TV-Total-Sendung vom 18. Mai 2005

Auch die fünf Filmfreunde feiern heute den Tag: May the fourth be with you: Happy Star.

AdBlock mit flattr-Buttons

Der Lieblingsfeind vieler Website-Betreiber möchte nun für sie Geld einsammeln: Adblock Plus erhält Bezahlfunktion. Moment, wo soll das nun hinführen.

Also fassen wir den aktuellen Stand zusammen: Es gibt Webseiten, die sich per Werbung finanzieren wollen. Dazu schalten Sie Werbung die dann Geld an die Webseite gibt. Nutzer nervt diese Werbung und er installiert Werbeblocker und Webseite bekommt kein Geld mehr – blöde Situation.

Nun gibt es also zwei Möglichkeiten:
– Webseite bezahlt Werbeblocker Geld damit Werbebanner doch kommen.
– Werbebanner-Anbieter zahlt Werbeblocker Geld damit sein Werbebanner auf Webseiten kommt

Bald kommt dann die dritte Möglichkeit dazu:
– Nutzer zahlt Geld an Webseite über Werbeblocker

Wie die Kölner Firma Eyeo am heutigen Dienstag auf der re:publica in Berlin bekanntgibt, hat der Hersteller des populären Werbeblockers Adblock Plus dazu eine Allianz mit der Mikropayment-Plattform Flattr geschlossen.

Nun also die dritte Möglichkeit: wer auf einer Webseite Inhalte sieht, die ihm was wert sind, kann wie bei flattr einfach eine Kleinigkeit geben. Ob dies an dieser Stelle funktioniert? Also das flattr-Erlebnis war dann doch schon sehr ernüchternd. Ich drücke zwar gerne auf flattr-Buttons, aber sonst kaum einer.

Zu viel Sex in autonome Autos?

Die autonomen Autos sollen dem Fahrer erlauben, bislang verbotene Tätigkeiten während der Fahrt auszuüben: Experte warnt vor Sex in automatisierten Autos. Nicht gut?

„Das Thema des aufmerksamen Fahrers ist … problematisch“, heiße es in einer Bemerkung. „Fahrer neigen dazu, die automatisierten Fähigkeiten zu überschätzen und werden sich naturgemäß nicht mehr auf die Straße konzentrieren, wenn sie den Autopiloten einschalten.“

Okay, was bringen autonome Autos, wenn ich griffbereit angespannt hinterm Steuer sitze um jede Sekunde eingreifen zu können und richtig zu handeln. Natürlich muss das Auto völlig alleine fahren und die Insassen machen, was ihnen Spaß macht. Denn grundsätzlich gilt:

Wer Sex im Auto hat, macht sich nach Angaben von Juristen in Deutschland nur dann nicht strafbar, wenn er Vorkehrungen getroffen hat, um nicht beobachtet zu werden.

Na dann.

Studio Amani, erste Staffel vorbei

Die Bilanz der ersten Staffel von „Studio Amani“ fällt ziemlich durchwachsen aus, auch zum Abschied blieb der Marktanteil in der klassischen Zielgruppe einstellig: „Studio Amani“ – Höhere Quoten als „Halligalli“. Also ich bin mal nicht die Zielgruppe, aber „Circus Halli Galli“ langweilt mich, und Studio Amani unterhält zumindest – wobei ich es lange nicht aushalte. Aber für eine lockere leichte Unterhaltung am Abend ideal.

Enissa Amani moderiert die neue ProSieben-Show

Enissa Amani moderiert die neue ProSieben-Show

Ein Night-Talk mit Frau, warum nicht schon früher. Mal schauen ob ProSieben den Atem hat, weiter zu machen.

Servus TV wird eingestellt

Weil Servus TV auch sieben Jahre nach dem Sendestart noch immer nicht wirtschaftlich profitabel ist, soll der Betrieb des Senders eingestellt werden: Servus TV stellt seinen Sendebetrieb ein. Nun, der Sender startete mit ambitioniertem Programm, Abseits des Mainstreams. Aber dann passte er sich immer mehr an und wurde eine moderner Kopie des ORF.

servustv

Mal schauen ob die Abschaltung genau so lange dauert wie bei ZDF.kultur. Läuft es bei den flüssigen Gummibärchen nicht mehr so?