Online-Angbeot der öffentlich rechtlichen weiter politisch künstlich beschränkt


Frank Stohl
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Online-Angbeot der öffentlich rechtlichen...

Ab heute tritt der neue Reformstaatsvertrag in Kraft: Warum die Politik die „Tagesschau“ ab Montag langsamer macht. Die öffentlich rechtliche Sendeanstalten sind zu progressiv für die private Online-Landschaft.

Eine Schwächung von ARD/ZDF-Angeboten im Web soll insbesondere den privatwirtschaftlichen Verlagen helfen, die zuletzt immer wieder die öffentlich-rechtliche Konkurrenz kritisierten. In der Debatte ging es zuletzt immer wieder darum, welche Online-Textangebote genau zulässig seien. Argumentation war stets, dass die ARD in erster Linie ein Angebot für die Medien TV und Radio sein soll, nicht aber Online-Medien Konkurrenz machen soll, in dem gebührenfinanzierte Online-Artikel erscheinen.

Wenn man in diese Branche einsteigt, dann sollte der Umstand der öffentlich rechtlichen Sender doch bekannt sein. Mit Ihnen muss man sich messen. Es scheint an dieser Stelle an Kompetenz und Ideenlosigkeit zu herrschen, wenn man künstlich den Markt regelt.

Ja, die öffentlich rechtlichen Sender sind zum Teil per Steuer finanziert, aber die privaten haben dafür viel mehr Spielraum in der Finanzierung und Organisation. Zudem müssen private Sender abseits der Nachrichtenpflicht keine Randgruppen bedienen. Sie können sich also die Quoten-Rosinen picken.

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