Hass-Beauftragter will hart durchgreifen


Frank Stohl
@frankstohl
Hass-Beauftragter will hart durchgreifen

Bayern hat den ersten Hate-Speech-Beauftragten des Landes ernannt und verschärft den Kampf gegen die Verrohung im Netz: Bayern ernennt Hate-Speech-Beauftragten. Aber der muss jetzt den ganzen Hass-Kram nicht lesen? Denn sonst brauchen die bald einen Neuen.

Bei seiner offiziellen Vorstellung am Mittwoch in München kündigte er eine harte Hand und „angemessen hohe Strafen“ an. Die Einstellung solcher Verfahren wegen Geringfügigkeit solle künftig nur noch in absoluten Ausnahmefällen möglich sein.

Das heißt bei rechtem Hass passiert nun auch etwas oder wird nur Kampf gegen linken Hass nur überkompensiert?

Das Problem an der linearen Bekämpfung: der Mensch denkt weiter und darf es nur nicht mehr sagen. Hass ist also nicht die Wurzel des Übels, da steckt mehr dahinter.

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