Test: Vapefly Siegfried

Zähme den Drachen


Frank Stohl
@frankstohl
Test: Vapefly Siegfried

Es gibt mal wieder Neuigkeit in Sachen E-Zigarette und dampfen. Endlich ist doch noch vor Weihnachten von VapeFly und den German103 der Siegfried rausgekommen.

Diesmal ist es ein Verdampfer und ein Mech-Mod als Akkuträger. Dieser hat zwar minimale Schutzvorrichtungen, aber halt keine geregelte Spannung und kein Display. Ich habe mir daher nur den Verdampfer geholt und ihn auf den Akkuträger Dovpo Odin 100 geschraubt.

Hier der Akkuträger Dovpo Odin 100 mit dem Vapefly Siegfried Verdampfer auf meinem Superhero-Stand.

Das Problem bei ungeregelten Akkuträger: bei einem frischen Akku gibt es zu Beginn was der Akku kann und sinkt dann bei jeder Nutzung. Man beginnt also bei 80 Watt und endet dann irgendwann bei 40 Watt bzw. bis die Volt zu gering werden. Keine Ahnung was der Vorteil der sinkenden Leistung während der Nutzung bringt, ich liebe es aber doch eher konstant. Vor allem da auch ein Liquid meist bei einer festen Watt-Zahl am besten schmeckt.

Von daher berichte ich nur über den Verdampfer, den ich vorab bemerkt, sehr gelungen finde.

Im Prinzip tritt der Siegfried gegen den Steam Crave Aromamizer Supreme V3 an. Beide sind etwa gleich groß und haben den selben Tank mit 6ml und beide schmecken mit mesh am besten.

Das mesh-Deck des Siegfried-Verdampfers. Bild: Vapefly

Mit der neuen Konstruktion des mesh-Deck und der Liquid-Zuführung von unter der Watte und nicht seitlich wie beim Supreme, hat seine Vorteile. Der Siegfried ist superschnell gewickelt und bisher ist er weder ausgelaufen noch trocken gedampft. Das ist ja ein kleines Thema beim Supreme V3: Zu viel Watte in den Taschen und er ist dicht, aber bekommt schnell DryHits. Zu wenig Watte und er läuft schnell aus.

Hier von Vapefly das Unboxing mit wickel-Video – einfacher geht es echt nicht:

Das Zuggeräusch des Siegfried ist ganz offen recht dezent, die Airflow kann man richtig gut aufmachen und hat einen Zugwiderstand wie der Supreme V3. Für DL-Nutzer ein wichtiges Thema. Das wichtigste bei einem Deck: Geschmack, und der stimmt auch noch sehr gut. Das VG kommt evtl. beim Supreme etwas Sahniger rüber, aber das ist vielleicht auch Liquid-Sache. Dafür spricht für den Siegfried: kein kleckern durch auslaufen und er ist eben sehr einfach gewickelt und macht keine DryHits.

Das Liquid nachfüllen ist auch kein Thema durch den Dichtring, da kommt man mit der Flasche gut hin. Die Topcap muss man zum Auffüllen abnehmen und ist durch ein Bajonettverschluss leicht aufzusetzen und zu verschließen.

Nach der ersten Woche Nutzung schaut auch die Watte noch sehr gut aus. Mit dem Odin 100 in matt schwarz macht der Siegfried in schwarz ebenfalls eine sehr gute Figur.

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