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Wie Streamerinnen von Simps profitieren


Frank Stohl
Frank Stohl
@frankstohl
Wie Streamerinnen von Simps profitieren

In den letzten Tagen hört man es öfters, doch was ist ein Simp? Twitch löscht Emotes zu „Simp“. Ah, es muss was schlimmes sein.

In der heutigen Internet-Sprache ist ein „Simp“ ein Mann, der einer Streamerin fast schon hörig ist. Er möchte so ihre Aufmerksamkeit erreichen in der fernen Hoffnung, vielleicht sexuelle Freuden zu erleben oder weil es ihm etwas gibt, dass die Streamerin seine Existenz zur Kenntnis nimmt. […] Dabei ist der „Simp“ in der Regel ohne Chance, dass seine Hoffnungen je in Erfüllung gehen – er läuft einer Frau nach, die er nicht haben kann. Er ist etwas „einfach“ (simpel) gestrickt.

Ich fragte mich in letzter Zeit schon, wie Streamerinnen mit mäßigem Inhalt auf hohe Spenden-Summen kommen, die weit weg von ihren männlichen Kollegen sind. Es liegt an den Simp. Wie überall im Netz kompensiert Sex halt doch so manche Schwächen im Angebot und führt dann zu unerwarteten Erfolg.

Twitch-Streamerinnen wie InvaderVie wird vorgeworfen „wie ein Camgirl“ aufzutreten.

Aber das Wort „Simp“ an sich soll nun schon frauenfeindlich sein. Hä? Die Männer sind in diesem Fall ja eigentlich die Idioten. Die Frauen profitieren nur davon. Okay, für eine Frau mit nur Simps könnte es auch schmerzlich für den Ruf sein, allerdings ist sie ja dann reich – also nicht so schlimm. Aber aus solchen Situation sind ganze Industrien entstanden. Warum ist das nun das Thema?

Von den Spacefrogs wurde der Begriff neulich ebenfalls erklärt:

Auf jeden Fall haben wir nun ein neues Schimpfwort – ob gegen Streamerinnen oder Zuschauer.

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