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FBI zwingt Verdächtigen zum Face-ID-Unlock


Frank Stohl
@frankstohl
FBI zwingt Verdächtigen zum Face-ID-Unlock

Bislang war unklar, ob Polizisten Festgenommene nötigen können, ihr Gesicht zur Entsperrung ihres Handys herzugeben: FBI zwingt Verdächtigen zum Face-ID-Unlock. An dieser Stelle ein Pro-Tipp: wer Polizei begegnet, sollte als erstes Touch ID und Face ID deaktivieren, und das geht mittels Tastenkombinationm sehr schnell:

  • iPhone 5s, iPhone 6 und 6 Plus, iPhone 6s und 6s Plus sowie iPhone 7 und 7 Plus: Einschalt- bzw. „Standby“-Schalter fünf Mal schnell nacheinander drücken. Es wird der SOS-Modus aktiv und ein Entsperren mit Touch ID ist nicht mehr möglich.
  • iPhone 8 und iPhone 8 Plus: Touch ID durch ein längeres gleichzeitiges Drücken der Seitentaste und einer der beiden Lautstärkeregler-Tasten deaktiviert. Gleichzeitig kommt man so zum Ausschalten-Button.
  • iPhone X, iPhone Xs und iPhone Xs Max: Face ID durch ein längeres gleichzeitiges Drücken der Seitentaste und einer der beiden Lautstärkeregler-Tasten deaktiviert. Gleichzeitig kommt man so zum Ausschalten-Button.
  • Beim iPhone Xs kommt beim SOS-Modus (also 5x Einschalt-Taste) auch eine sehr laute Sirene mit Countdown. Nur mal so als Anmerkung, falls die falsche Tastenkombination verwendet wurde, nicht erschrecken.

    Nach dieser Aktion muss der Code zum Entsperren eingegeben werden und der Lightning-Port sollte zu sein für externe Geräte der Ermittler. Wenn man nun nicht „1234“ als Code hat, dann ist man erst mal auf der sicheren Seite.

    Wenn das Smartphone dann einmal mit Code erfolgreich entsperrt wird, steht Touch ID und Face ID wieder zur Verfügung, wie nach einem Neustart des kleinen Computers.

    Wo wir gerade bei Code-Abfragen sind: Reisende müssen auf Anfrage Passwörter herausgeben

    Neuseelands Zollbeamte können an der Grenze nun nicht mehr nur die Herausgabe von elektronischen Geräten verlangen, sondern auch deren Freischaltung durch ein Passwort, PIN oder Fingerabdruck

    Also kein Urlaub mehr in Neuseeland.

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