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Streik, warum nicht im Sommerurlaub?


Frank Stohl
@frankstohl
Streik, warum nicht im Sommerurlaub?

Gerade für Last-Minute-Bestellungen dürfte Amazon vor Weihnachten eine wichtige Anlaufstelle sein: Ver.di ruft bei Amazon zum Streik auf – mitten im Weihnachtsgeschäft. Ja so etwas aber auch.

Aber wann soll denn gestreikt werden? Am 2. Januar? Bei dem Streik geht es darum, dem Konzern zu zeigen, wie wichtig man ist. Das macht man am besten dann, wenn man auch wichtig ist. Auf Ver.di deshalb sauer zu sein, ist etwas sehr kurz gedacht – bzw. so gar nicht gedacht.

Wenn dann sind wir auf Amazon sauer, weil der Konzern durch Arbeitsbedingungen und geringe Bezahlung unter den Beschäftigten keine Lebensfreude verteilen. Jeder der gegen Streik ist, der sollte mal eine Woche in solch einem Beruf arbeiten.

Sorgen, dass Geschenke nicht rechtzeitig zu Weihnachten ankommen könnten, seien unbegründet. Man sei gut vorbereitet. „Der Streik hat keinen Einfluss auf die Einhaltung unseres Lieferversprechens“, hieß es.

Ja dann müssen da halt mehr mit machen. Aber das mit der „Gemeinschaft“ oder „Zusammen“ ist ja gerade nicht so hipp. Zur Zeit ist es ja eher in Mode sich alleine als Ego-Zebra gegen die Löwen zu behaupten.

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