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Ausgezeichnete Ekelwurst


Frank Stohl
@frankstohl
Ausgezeichnete Ekelwurst

Blöd, wenn eine Auszeichnung nur den Auszuzeichnenden glaubt und nicht prüft: Ekelwurst mit Auszeichnung. Es geht um die Qualitätssiegel die Medaillen der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG), die wohl ihre ausgezeichneten Produkte nicht mal zur Probe isst.

Anlass der Diskussion war eine Recherche des ZDF-Magazins „Frontal 21“. Das hatte im Namen einer Scheinfirma den Preisrichtern der DLG eine gepanschte Wurst vorgesetzt. Die Wurst bestand zu 46 Prozent aus Separatorenfleisch – einem Pressbrei aus Knochenfleisch und Knochenmark, dessen Beigabe in Fleischprodukte laut Gesetz kennzeichnungspflichtig ist. Die Wurst war darüber hieraus mit einem Anteil von 27 Prozent Wasser „gestreckt“ – und erhielt die DLG-Medaille in Silber.

Die Mediallie ist dann eher mehr so ein Durchlaufposten mit Gewinn. Um die Wurst geht es dabei nur am Rande.

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