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Deutsche Post mit Security-Messenger SIMSme


Frank Stohl
@frankstohl
Deutsche Post mit Security-Messenger SIMSme

Heute hat die Deutsche Post einen neuen Service angekündigt, den man eigentlich nicht braucht: Nach De-Mail kommt De-SMS – “SIMSme” Messenger-App der Deutschen Post. Anfangen tut die ganze Sache mit einem großem Missverständnis:

Die Deutsche Post steht seit über 500 Jahren für einen sicheren und vertraulichen Transport von Informationen.

Aber sie wollen sich nicht abhalten lassen, die Nachrichtenzusteller der Zukunft zu werden, obwohl man sie eigentlich nicht dazu braucht. Der Zug ist abgefahren, um in diesem Markt noch zu punkten braucht es mehr als:

Die Selbstzerstörungsfunktion kann man für nur 0,89 Euro dazukaufen.

Auch käufliche Sticker würden nicht helfen. Der Markt ist voll und um diesen Messenger-Irrsinn zu toppen, müsste jeder Nutzer nun seinen eigenen tollen Service in eine App gießen.

Aber zurück, da „DE“ im Namen ist, und dies für Sicherheit steht, kommen wir zur Verschlüsselung:

Zur zusätzlichen Sicherheit setzt SIMSme auf AES-256 und für die Ende-zu-Ende-Transportverschlüsselung auf SSL.

SSL? Wirklich? Also in Pressemeldungen könnte man darauf achten, es nicht mit dem Nachfolger TLS zu verwechseln. Also hoffen wir mal, oder?

Der Dienst ist also ganz im Sinne wie der Postbote über einen DIN A4-Umschlag mit der Aufschrift „Bitte nicht knicken“ sagt: „kannste knicken“.

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