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Neuzugang: Nintendo Switch


Frank Stohl
@frankstohl
Neuzugang: Nintendo Switch

Ich hatte mir ja letztes Jahr zu Weihnachten und Lockdown eine Nintendo Switch geschenkt um besser durch die Zeit zu kommen. Eigentlich da sich das Fortnite-Debakel zwischen Epic Games und Apple noch zieht, wollte ich da ein wenig Fortnite auf der Nintendo Switch spielen.

Nun, das Display der Nintendo Switch ist kleiner als ein Apple iPad Pro 12“. Auch ist das Display nicht ganz so gut mit 237 PPI zum iPad Pro mit 264 PPI (Pixel pro Inch). Das merkt man vor allem bei kleiner Schrift, die dann am TV besser zu lesen ist. Allerdings spiele ich nicht gerne Fortnite am Fernseher, das klappte am iPad immer viel besser.

In Sachen Akku kann man nicht meckern, da ist langer Spielspaß garantiert. Der interne Speicher ist mit 32 GB etwas klein, wenn man Online einkauft. Musste erst noch eine 256 GB SD-Karte nachbestellen. Schon alleine Fortnite benötigt 11 GB, dann 6 GB von Mario Kart und DonkeyKong und voll war die Switch. Zum Glück bin ich kein Zelda-Fan, das braucht 31 GB.

Die Steuerung mit den Sticks ist dann bei Fortnite an der Switch doch eine Umgewöhnung, wenn man vom Touchpad kommt. Das dauert wohl, bis ich da wieder gut bin. Inzwischen ist allerdings Fortnite in den Hintergrund gerückt, denn Nintendo „Mario Kart 8 Deluxe“ ist der Brüller auf der Switch. Das Spiel kann man gut alleine an der Switch, oder mit den etwas kleinen Controller zu zweit an Switch und noch besser am Fernseher spielen. Das Spiel überzeugte mich schnell und fühlte sich noch besser als damals auf der Wii. Vor allem ist schnell mal ein Spiel zwischendurch möglich und muss nicht viel Auswählen und wegdrücken. Der Online-Modus ist auch gelungen und die anderen Spiel-Modi habe ich noch gar nicht ausprobiert.

Am Fernseher spielen mit den zwei JoyCon-Controller an der JoyCon-Halterung ist etwas notdürftig. Habe mir dann erst mal den „Nintendo Switch Pro Controller“ geholt. Eindeutig besser.

Da ich dann schon mal im Nintendo eShop war und eine Speicherkarte bestellt wurde, habe ich gleich noch die Rabatt-Aktionen um Weihnachten und Neujahr genutzt um günstig an ein paar Spiele zu kommen.

Pflicht auf einer Switch ist auch „Donkey Kong Country Tropical Freeze“. Super Mario als Jump‘n‘Run ist gut, aber DK ist deutlich unterhaltender. Die Grafik in dem Spiel ist mehr als gelungen und das Spiel bietet gute Abwechslung. Das Spiel lohnt es sich am Fernseher zu spielen, da wirkt es mehr als am Gerät.

Früher hatte ich ja mal die Nintendo Wii und da waren die Rabbits der Hit. Deshalb habe ich mir „Mario + Rabbids Kingdom Battle“ angeschaut. Das ist quasi XCOM von Nintendo mit zu viel Story-Modus. Macht aber Spaß, wenn man mal im Spiel zum Spielen kommt.

Dann habe ich mir noch kleine Spiele geholt oder per Empfehlung mal angeschaut:

Das Spiel „Moving Out“ ist ein Umzugs-Spiel der erst mit mehrer Spieler so richtig Spaß macht. Ob man hier seine Freunde auf Umzugshelfer trainieren kann bezweifle ich, aber lustig ist es. Man hat Wohnungen so schnell wie möglich auszuräumen um so erfolgreich zu sein.

Alleine mit dem Fahrrad und dem Berg – und das ganz gut gemacht und wer in echt nicht gerne Fahrrad fährt oder gerade nicht kann, hat hier einen netten Ersatz: „Lonely Mountains“. Neulich hatte ich ja das Ski-Spiel auf iOS erwähnt: “Grand Mountain Adventure“. Nun haben wir quasi Sommer und Winter in den Bergen abgedeckt.

Natürlich holte ich mir noch „Super Bomberman“, denn Bomberman ist auf jeder Konsole Pflicht. Jedoch ist die Version auf der Switch abseits vom Multiplayer so gar nicht zu gebrauchen.

Das Spiel „Rocket League“ gab es gratis, habe es aber nur kurz angespielt, Autofahren und Fußball auf Speedball sagte mir nicht so zu.

Aber so nach drei Wochen spielen muss ich sagen: die Nintendo Switch ist solide gelungen. Es gibt jede Menge Spiele und das Device an sich ist gut verarbeitet und einfach zu handhaben. Viele Spiele bieten Multiplayer, entweder lokal oder über das Internet.

Wenn man dem Switch-Fieber verfällt, der hat wie bei damals bei der Wii, schnell einen Berg Plastik mit Zusatzkram den es rund um die Konsole gibt. Da muss man ein wenig aufpassen, und nur kaufen was man wirklich braucht.

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