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Tebartz-van Elst ist kein Finanz- noch Baufachmann


Frank Stohl
@frankstohl
Tebartz-van Elst ist kein Finanz- noch...

Tebartz-van Elst ist weder Finanz- noch Baufachmann und deshalb, so der umstrittene Bischof, habe man einen Falschen zum Sündenbock im Limburger Baukosten-Skandal gemacht: Tebartz-van Elst verteidigt sich. genau, er hatte nur die göttlichen Ideen. Aber wozu braucht ein Bischof eine Doppelbadewanne für 10.000 Euro? Nun, dies als Bescheidenheit zu leben ist mutig. Woher soll man auch wissen, dass die Armut nicht nur in Märchenbuch der Bibel vorkommt.

Symbolbild: freistehende Designer-Badewanne, wie sie in Deutschland fast überall anzutreffen ist. In Limburg ist das Panorama aber nicht so schön.

Symbolbild: freistehende Designer-Badewanne, wie sie in Deutschland fast überall anzutreffen ist. In Limburg ist das Panorama aber nicht so schön.

Nun egal, schon gewusst: wer einmal Bischof ist, verliert sein Bischofs-Einkommen erst mit der Beförderung zum Tode. Was man auch noch wissen sollte: Bischofs-Gehälter werden zu 100 Prozent vom Steuerzahler gezahlt, nicht von der Kirchensteuer. Auch nicht von den 100 Millionen Schattenhaushalt vom Bischofssitz zu Limburg. Also egal was er nun macht, teuer wird er uns bleiben.

Aber Leute, war das nicht schon immer so? Enthaltsamkeit und Armut predigen und im Prunk leben – haben wir nicht dafür Religion erfunden?

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