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VW und die Tierversuche für guten Diesel


Frank Stohl
Frank Stohl
@frankstohl
VW und die Tierversuche für guten Diesel

Neue brisante Details, die im Zuge der „Dieselgate“-Ermittlungen herauskamen: Autokonzerne entschuldigen sich für Tierversuche. Ja, da kann man sich durchaus entschuldigen.

Die Tierversuche waren durch US-Ermittlungen zur VW-Abgasaffäre bekannt geworden. Aus einem 179-seitigen Verhörprotokoll des Studienleiters Jake McDonald geht hervor, wie zehn zu Versuchsobjekten degradierte Affen im Testlabor in Albuquerque (US-Staat New Mexico) kauern und stundenlang Abgase eines von VW bereitgestellten Beetle einatmen mussten, während ihnen zur Beruhigung Zeichentrickfilme gezeigt wurden. Zum Vergleich wurde ein Ford-Diesel-Truck (Modelljahr 1999) herangezogen – eine ziemliche Abgas-Dreckschleuder.

Affen an Diesel-Abgasen atmen lassen um zu beweisen, dass Diesel-Abgase eigentlich Lebensverlängert sind? Leider gibt es nicht mal ein Ergebnis, die Affen husteten also völlig umsonst.

Wie kann man bei Volkswagen, BMW und Daimler nur darauf kommen, Affen zu vergasen, um eine Tatsache zu verschleiern? Hätte ja klappen können, was?

Es wird aber noch besser: Menschen wurden Abgastests ausgesetzt.

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