Der Ende-zu-Ende verschlüsselnde Messenger Threema bietet ab sofort einen Web-Client an: Krypto-Messenger Threema jetzt im Web-Browser nutzbar. Die Lösung ist dabei noch grandios gut gelungen. Denn die Verschlüsselung läuft weiter über den Private-Key im Smartphone – so gefällt mir das.

Laut Angaben der Threema-Entwickler baut die neue Funktion eine direkte, verschlüsselte Verbindung zwischen Browser und Mobilgerät auf, ohne dass die Nachrichten über einen weiteren Server laufen. Sollten sich Handy und Desktop im selben Netz befinden, verlassen die ausgetauschten Daten dieses Netz nicht. Wird die Threema-Session im Browser beendet, werden die Daten dort sofort gelöscht, versprechen die Entwickler.

So langsam haben ja sämtliche Messenger eine Ende-Zu-Ende-Verschlüsselung, doch leider steht und fällt diese mit der Unsicherheit des Private-Key. Bei dem Messenger Wire tauchen nämlich viel zu schnell und einfach die komplette Daten der Chatverläufe im Webbrowser auf – das begeisterte mich nicht sehr, denn es gibt nichts unsicheres als einen Webbrowser.

Nutzer müssen einen aktuellen Browser haben. Threema nennt Chromium, Google Chrome, Mozilla Firefox und Opera. Edge oder der Internet Explorer stehen demnach nicht auf der Liste.

Das gefällt mir noch viel besser – geht auch Vivaldi?

threema_wachstum_2016

Die App Threema gibt es derzeit für kleines Geld für iOS, Android und Windows Phone: Eine App um die Überwachung zu ärgern.

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