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Dampfen statt Rauchen

Seit knapp über vier Wochen bin ich Dank Marc von Rauchen mit Zigarette auf dampfen mit e-Zigarette umgestiegen. Er gab mir einfach eine und sagte mal: testen. Das tat ich dann und um es knapp zu machen: es schmeckt eindeutig besser.

Symbolbild: e-Zigarette und der Dampf – der weit aus weniger schädlich ist als Rauch.

Nachdem es endlich Akkuträger gibt, die etwas sicker aussehen und gut zu handhaben sind, geht es. Also der untere Teil einer e-Zigarette nennt man Akkuträger mit der Batterie und der Steuerung. Am 510er Anschluß kann man dann Tank mit Verdampfer anschrauben.

Aber dann fangen die Unterschiede schon an. Es gibt fertige Coils oder man wickelt sich es sich selbst. Also quasi der Selbstdreher und der Schachtel-Käufer wie bei den Zigaretten. Kann man sich raussuchen. Dann haben wir noch verschiedene Anordnungen von Tank, Verdampfer und Nachfüllen. Das sollte man sich vorher anschauen, wie das geht, denn sonst ist die Überraschung über eine Sauerei groß. Insgesamt aber viel weniger problematisch als bei Druckertinte.

Der Akkuträger SINUOUS P80 von Wismec mit Ammit Verdampfer und Plastik-DripTip.

Also auf die Details von Vorteile von Coils, wickeln, TopBase, TopCap oder die Wahl der DripTip – das findet man besser selber raus, da sind die Shops ganz okay zum Testen. Die Frage ist, wie man dampfen möchte. Einmal geht das wie Zigarette rauchen, mit wenig Dampf und selbstbestimmter Menge Nikotin, das andere mal eher wie Shiha rauchen. Da ist die Hauptaufgabe einen passenden Geschmack zu finden.

In Sachen Geschmack kann man viel erleben. Es macht die Temperatur, die Anzahl Watt, welcher Verdampfer und die Art der Coils und der Watte aus, wie man den Dampf schmeckt. Also da kann man an vielen Schrauben drehen, um zu einem guten Ergebnis zu kommen.

Der Akkuträger SINUOUS P80 von Wismec Mit Verdampfer Nautilus 2S von Aspire. Der Kopf macht schönen sahnigen Geschmack mit Volumen. Sehr einfach zu handhaben.

Ich habe mir nun mal ein paar verschiedene Verdampfer gegönnt um testen zu können wie es verschieden schmeckt. Da gerade der Release der Brunhilde war, nahm ich den Hype gleich mal mit. Es kommt darauf an, ob man in die Backe ziehen möchte oder auf Lunge.

Also bekommen habe ich mit dem Akkuträger SINUOUS P80 von Wismac mit Verdampfer Ammit angefangen. Dazu ein Liquid mit Geschmack Tabak und dazu Nikotin – ideal zum Umsteigen. Das passte ganz gut. Für die Zigarettenpause ideal, man fällt nicht mit Wolke auf und hat erstmal den gewohnten Tabak-Geschmack. Die Nikotin-Menge kann man ja anpassen. Daher vielleicht mein Einstiges-Erfolg.

Der Akkuträger SINUOUS P80 von Wismec mit der legendären Brunhilde als Verdampfer. Da gibt es viel Dampf und Geschmack.

Dann wollte ich aber auch mal etwas mehr dampfen und die Wolken haben ja auch was. Daher die Brunhilde, die ja von über 100 deutsche YouTuber konzipiert wurde. Die macht Spaß, wobei der Wismec P80 Akkuträger für diesen Verdampfer mit 80 Watt und einem Akku sehr knapp bemessen ist. Ein Tribut an das schlanke Aussehen.

Aber auf jeden Fall ist mir aufgefallen: eine Zigarettenpause hat nicht mehr die Länge einer Zigarette. Der Akku hält viel länger durch. Was den Transport angeht, da hat man nun mehr Gewicht. Bei längerer Reise ist an Coils und Liquid denken, eine neue Schachtel Zigaretten mit Feuerzeug ist da einfacher gekauft, wenn es ausgeht.

Der Akkuträger SINUOUS P80 von Wismec mit Verdampfer Gnome, ebenfalls von Wismec.

Was die Kosten angeht, so drückt man die Ausgaben nach der Anfangsinvestition deutlich. Es sei denn man fällt auf die e-Zigarette der Tabakindustrie rein. Also bei Verdampfer und Liquid bleiben, und schon wird es günstiger und gesünder. Nicht ganz gesund ist es wegen den Inhaltsstoffen, da ist noch zu wenig in Verbindung mit der Lunge bekannt. Die WHO meint dazu:

Die WHO fordert, E-Zigaretten genauso wie herkömmliche Tabakwaren im öffentlichen Raum zu verbieten. Die Wirkung des ausgestoßenen Dampfes der batteriebetriebenen Geräte auf Umstehende – ob mit oder ohne Nikotin – sei bislang nicht genügend abgeklärt. Die WHO räumte allerdings ein, dass die E-Zigaretten wohl weniger gesundheitsschädigend seien als die bislang verbreiteten Tabakprodukte.

Also abwarten, was die Wissenschaft herausfinden wird. Sicher ist erst mal eines: die nächste Messe in Stuttgart.

Vom 31. Mai bis 2. Juni 2019 ist die Dampfer-Messe „The Hall of Vape“ in Stuttgart. Da schau ich mir mal an, ob es Akkuträger mit mehr Leistung gibt, die dennoch schick aussehen und gut zu bedienen sind. Ein Akkuträger der sich induktiv laden lässt, das hätte was. Den ein oder anderen Geschmack wird es wohl auch geben.

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