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Die Sache mit den eMails nach Feierabend


Frank Stohl
@frankstohl
Die Sache mit den eMails nach Feierabend

Viele Beschäftigte sind dank Computer und Smartphone im Standby-Modus: Keine Mails nach Feierabend. Also ich habe zwei berufliche Exchange-Konten auf meinem iPhone. Wenn da zur arbeitsfreien Zeit eine eMail kommt, lese ich diese wenn Zeit dafür ist. Erfordert die eMail eine Reaktion die ich in 1-2 Sekunden fällen kann, gibt es eine Antwort. Meist im Steve Jobs-Stil, also „jep“ oder „nope“. eMails mit komplexeren Vorgängen zur Beantwortung vertage ich bis zur nächsten Arbeitszeit und beantworte diese dann zeitnah. Mehr gibt es nicht, alles Andere kostet deutlich mehr.

Symbolbild: wer will sich da schon von der Arbeit stören lassen?

Symbolbild: wer will sich da schon von der Arbeit stören lassen?

Man darf sich da auf jeden Fall nicht verrückt machen lassen, oft fehlen ja auch die Unterlagen um mal eben in der Oben-Ohne-Bar nebenher eine kompetente Antwort mit dem Smartphone abzugeben.

An dieser Stelle sei nochmals gesagt: es geht um Angestellte und nicht Sklaven. Moderne Arbeitgeber hätten wohl gerne die Zustände von Zeiten des Pyramidenbau, aber dies haben wir eigentlich längst hinter uns gelassen.

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