Die Zensur wird mächtiger

So war es schon in der Sklavenhaltergesellschaft, war es im Feudalismus und so ist es heute im Kapitalismus. Die Herrschenden und ihre Lakaien haben es gar nicht gern, wenn ihre kleinen und großen Irrtümer, Betrügereien, unter den Teppich gekehrte Vergehen und “Leichen im Keller” aufgedeckt und an die Öffentlichkeit gebracht werden: Vorbereitung des Zensursystems.

Scheibchenweise wird unsere Freiheit beschnitten und Querdenker unter Vorwände entfernt. Im Artikel geht es unter anderem auch über die Wikileaks-Geschichte. Wer also ein wenig in geheimen Dokumenten schnüffeln will, der kann dies unter wikileaks.org (englisch) machen – noch und ohne Angst vor physischer Gewalt durch den Staat. Die Medien berichten jedoch kaum darüber? Macht sich der investigative Journalismus in die Hose? Kein Interesse des Themas beim Volk, weil es ja nur um die Freiheit und Zensur geht?

Ach ja, ich darf ja nicht direkt zu wikileaks.org verlinken, da dann durch eine Linkverknüpfung zur Liste ich zum Kinderpornokonsument No.1 werde – deshalb keinen Verweis zum Klicken: Wenn ein Link zum Problem wird. Obwohl die Liste ja dann doch etwas merkwürdig zusammengestellt ist:

Was war daran so zu verheimlichen? Nun, die meisten der Sites enthielten überhaupt kein Kinderporno. Es wurde deutlich, im wahnhaften Glauben, Kinderporno verfolgen zu müssen, hat man einfach zu den wenigen wirklichen Fällen eine Riesenanzahl anderer hinzugefügt, um behaupten zu können, das Internet sei voller Kinderporno-Seiten. Das durfte aber nicht herauskommen. “Wikileaks” hat dem aber einen Strich durch die Rechnung gemacht. Also trifft die Strafe “wikileaks”“, nicht etwa jene, die Kinderporno ins Netz stellen.

Also auf den ersten Blick (habe keine Seiten besucht) sieht die Liste schon nach Kinderpornozueg aus. Allerdings sind da auch einzelne jpg-Dateien und Filme die gesperrt wurden.


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