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Mit Gebührengelder in den unverdienten Wohlstand


Frank Stohl
Frank Stohl
@frankstohl
Mit Gebührengelder in den unverdienten...

Man könnte meinen, diese Jobs bestehen nur um Menschen reich zu machen: Direktorin lebenslang abgesichert.

Die Direktorin erhält demnach eine Grundvergütung von 195.000 Euro brutto jährlich, sowie eine „variable Vergütung“ von bis zu 8,33 Prozent, außerdem eine monatliche Aufwandsentschädigung von 250 Euro plus eine Kfz-Pauschale von 500 Euro.

Laut diesem Vertrag steht der Direktorin nach Beendigung des Vertrages ein lebenslanges Ruhegeld zu. Dieses errechnet sich aus einer vereinbarten Vergütung von 212.719 Euro (Grundvergütung plus variabler Anteil) jährlich.

Würde der Vertrag der Direktorin heute beendet, stehen ihr offenbar ab dem nächsten Monat 50 Prozent ihres Basisgehaltes zu, das wären rund 106.000 Euro jährlich – so sieht es der Vertrag vor. 

Falls im Ruhestand noch bis zu 50 Prozent dazu verdient wird, geht das in Ordnung.

Das hat nicht jeder. In der privaten Wirtschaft wäre dies ein Problem der Firma. Hier geht es aber um den öffentlichen Rundfunk der von Gebühren finanziert wird.

Warum in Deutschland das bedingungslose Grundeinkommen nicht geht? Nun, wir haben es doch schon, allerdings nur für Wenige, dafür etwas höher ausgelegt.

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