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Hassrede: ein Like reicht


Frank Stohl
Frank Stohl
@frankstohl
Hassrede: ein Like reicht

Mit einer bundesweiten Aktion geht die Polizei gegen Hassrede vor: Ein Like auf Twitter und das Handy ist weg. Ah ja. Wenn einer auf einer Demonstration etwas Verfassungsfeindliches sagt, und daneben welche „genau“ rufen. Dann kommen die auch dran?

Was will die Polizei auf dem Smartphone finden? Evtl. eine Twitter-App, Dort ist dann, wie auf dem Twitter-Account das entsprechende Like gesetzt. Mehr Informationen wird man kaum auf dem Smartphones finden. Dann eher noch auf den Server von Twitter, aber die sind ja in den USA – also doch das Smartphone, auch wenn es keine Erkenntnis bringen kann.

Erst hat der Polizeiapparat gar nichts gemacht, jetzt etwas über ambitioniert.

Bei den Hass-Posts und dessen Likes ging es um den Polizistenmord wegen Wilderei. Wie im Pimmel-Gate wurde hart gehandelt. Ansonsten eher weniger, wie Jan Böhmermann neulich zeigte.

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