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Pressefreiheit und Börsengang

Pressefreiheit und Börsengang


Frank Stohl
Frank Stohl
@frankstohl
Pressefreiheit und Börsengang

Ein Beirat des Wirtschaftsministeriums will die Presse disziplinieren, damit Börsengänge deutscher Startups wieder erfolgreicher werden: Pressefreiheit nervt beim Börsengang. Herr Altmaier, ich würde mal sagen: Es wird Zeit, dass sie gehen.

Wie wäre es, wenn 10.000 Menschen zum Börsengang eines Startups zum Jubeln verpflichtet werden?

1. Verpflichtung der Presse zur Berichterstattung auch über kleine IPOs (fallen sonst bei den großen Medien ganz durchs Raster)

Dann muss man halt interessant genug sein.

2. Disziplinierung der Presse zu sachlicher, richtiger und vollständiger Information, bewehrt durch Pflicht zur unverzüglichen Gegendarstellung bei Fehlinformation

Oh weh, diesen Grundsatz kann man doch in allen Bereichen gelten lassen.

3. Verpflichtung von Internetforen zur Offenlegung von Klarnamen der Blogger, Einführung einer Haftung von Bloggern für Falschbehauptungen und Beleidigungen

Das ist nun mal nichts Neues. Wer falsches behauptet, der hat Ärger. Seit wann beleidigen denn Blogger? Geht es noch. Unfassbar mit Facebook und Twitter in einen Topf geworfen zu werden.

Durch Sprache und Texte die Welt schöner zu machen ist übrigens ein Trugschluss.

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