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Threema-Chef über Hintertüren

Threema-Chef über Hintertüren


Frank Stohl
Frank Stohl
@frankstohl
Threema-Chef über Hintertüren

Da spricht der Threema-Chef Martin Blatter wahre Worte: Generalschlüssel für Geheimdienste „gar nicht möglich“.

Blatter betonte zudem, dass bei Terroranschlägen die Täter fast immer bereits den Behörden bekannt und aktenkundig seien. „Das bedeutet, dass die Politik es nicht geschafft hat, die Bürger zu schützen.“

Das mit den Hintertüren ist eh so eine Sache:

Zudem sprach er in dem Zeitungsinterview davon, dass US-Geheimdienste Hersteller von Routern gezwungen hätten, Hintertüren einzubauen, die am Ende auch von China genutzt worden seien.

Also die bisher bekannte Ermittlungsmöglichkeiten nutzen. Solange da Missstände für erfolgreiche Terroranschläge stehen, sollte man die Befugnis nicht ausweiten.

An dieser Stelle kann ich nur den Messenger Threema empfehlen: Eine App um die Überwachung zu ärgern. Mit threema kann man sich sicher unterhalten und bleibt dabei anonym, Telefonate über threema gehen dort auch sehr gut, und die sind natürlich ebenfalls verschlüsselt. Ebenso gibt es für Desktop noch ein Web-Interface. Die Unterstützung von mehrere Geräte kommt 2021.

Wie threema verschlüsselt: Cryptography Whitepaper (PDF, englisch) oder im Audit von 2020 . Inzwischen ist Threema auch Open-Source.

Die App Threema gibt es derzeit für kleines Geld für iOS und Android.

‎Threema. Sicherer Messenger
‎Threema. Sicherer Messenger
Entwickler: Threema GmbH
Preis: 3,99 €
Threema
Threema
Entwickler: Threema GmbH
Preis: 3,99 €

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