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Apple und der Kampf gegen Konfliktrohstoff


Frank Stohl
@frankstohl
Apple und der Kampf gegen Konfliktrohstoff

Der iPhone-Konzern will von Zulieferer nichts mehr kaufen, wenn deren Produktion mit Menschenrechtsverletzungen einhergehen sollen: Apple schmeißt fünf Lieferanten aus der Supply Chain. Das ist doch mal löblich.

Apple schreibt lediglich, die Lieferanten seien nicht bereit gewesen, sich einem Audit durch ein externes Prüfunternehmen zu unterziehen, das von Apple beauftragt wurde, hätten einen solchen Audit nicht vollendet oder „anderweitig Apples Vorgaben zur verantwortungsvollen Beschaffung von Mineralien“ nicht eingehalten.

So geht das. Welcher Konzern überrascht mit ähnlichen Meldungen?

Die verbliebenen 253 Hütten und Raffinerien, die Apple zum 31. Dezember 2018 mit Rohstoffen versorgten, sollen alle sauber sein. Apple habe keine „begründete Basis“ dafür gefunden, zu schließen, dass die Firmen bewaffnete Gruppen direkt oder indirekt finanzierten oder ihnen sonstige Vorteile verschafften.

So setzt man Zeichen.

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