Navigation

Related Articles

Back to Latest Articles

Telekom darf Mitbewerber drosseln


Frank Stohl
Frank Stohl
@frankstohl
Telekom darf Mitbewerber drosseln

Die Deutsche Telekom darf die Glasfaser-Anschlüsse ihrer Konkurrenz drosseln oder gar abschalten, wenn diese alte Hausverkabelungen beeinträchtigen: Telekom darf Anschlüsse der Konkurrenz drosseln. Hä?

Betreibt die Telekom DSL Vectoring-Anschlüsse, kommt es durchaus vor, dass sich diese mit Glasfaserzugängen anderer Anbieter in die Quere kommen. Der Grund dafür sind die alten Kupferleitungen, die den Datenverkehr häufig noch vom Keller, wo der Glasfaseranschluss anliegt, in die Wohnungen der Nutzer befördern.

Ja aber was hat Kuper mit Glasfaser zu tun? Betrifft es vielleicht noch die Wasserleitungen?

Die Signale auf diesen Leitungen stören sich gegenseitig, weil sie sich bei den Frequenzen überschneiden.

Glasfaser basiert auf Lichtleiter, Kupfer auf Strom. Weil es im Kupfer nun zu Störungen kommen, drosselt die Telekom das Glasfaser der Mitbewerber.

Die Telekom ist der Ansicht, dass die Leitungen bis in die Wohnung ihr gehören, da sie ehemals ein Teil des übernommenen Fernsprechnetzes der Deutschen Bundespost waren.

Was von Steuergelder finanziert wurde und großzügig an den Konzern geschenkt wurde. Daraus nun den Wettbewerb zu unterbinden ist ein starkes Stück. Die Zukunft wird dabei auch noch verbaut – das ist schon ekelhaft.

Related Articles

Umstellung von DVB-T auf DVB-T2 bringt LTE-Frequenzen
Fernsehwelt

Umstellung von DVB-T auf DVB-T2 bringt LTE-Frequenzen

Nach Informationen der Zeitung hat die Bundesnetzagentur einen Plan aufgestellt, um ab 2017 Rundfunkfrequenzen zum Ausbau des mobilen Breitbandnetzes zur Verfügung zu stellen:...

Posted on by Frank Stohl
Apple mit neuen iPad Pro-Notebook-Ersatz-Spot
Apfelwelt

Apple mit neuen iPad Pro-Notebook-Ersatz-Spot

Zwar hat Apple auch seine vorherigen iPad-Modelle bereits als vollwertigen Ersatz für stationäre Computer inszeniert, wohl aber noch nie so deutlich wie im aktuellsten Spot: So...

Posted on by Frank Stohl