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Fiat-Chrysler-Chef disst Apple


Frank Stohl
@frankstohl
Fiat-Chrysler-Chef disst Apple

Da geht es einem zu gut und erzählt vom hohen Ross herunter: Fiat-Chrysler-Chef – Apples Autoprojekt ist „eine Krankheit“.

Sergio Marchionne sagte, wer den Drang verspüre, ein Auto zu bauen, solle sich erst einmal hinlegen und darauf warten, dass das Gefühl vorüberziehe. Dies sei eine „Krankheit“. „Die kommt und geht wieder und Sie werden sich von ihr erholen, sie ist nicht tödlich“, sagte er.

Ah ja.

Autos seien ein „komplexes Geschäft“, weshalb es für Apple sinnvoller sei, mit bestehenden Fahrzeugherstellern zu kooperieren, statt „alles allein“ zu machen. Die Branche habe genügend freie Kapazitäten dafür.

Vielleicht ist es nur komplex, weil die bestehenden Fahrzeugherstellern keine neuen Ideen haben? Wenn Kapazitäten da sind, warum fährt das Auto noch nicht von selbst? Warum hat das Auto noch Räder?

Nicht, aber auch gar nichts deutet derzeit bei Automobilhersteller auf Innovation hin. Da wird nur an kleinen Schräubchen gedreht und auf jeden Fall beim Verbrennungsmotor geblieben. Wo sind die komplette Revolutionen, die man zum Beispiel jedes Jahr von Appel erwartet?

Bisher hat jeder Einstieg von Apple in eine neue Branche nur eine Belebung dieser gebracht.

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