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Die Medien und die Kommentare


Frank Stohl
@frankstohl
Die Medien und die Kommentare

Es ist halt einfach eine nervige Situation, wenn man nicht über ein Thema berichtet, sondern seine Meinung zum Thema schreibt – da sind andere Stimmen zum Thema natürlich ungünstig, vor allem wenn man Meinungen formen will: Einspruch unerwünscht – wie sich die Mainstream-Medien von ihren Lesern entfremden. Denn kritische Kommentare sind blöd: löscht man diese, gibt es Ärger, lässt man sie, muss man sich mit denen beschäftigen.

Die FAZ erlaubt unter Online-Artikeln zum Themenkomplex Ukraine/Russland schon seit längerem keine Leserkommentare mehr. SPIEGEL Online geht da selektiver vor und schließt den Kommentarbereich erst dann, wenn die Leser die Artikel zu kritisch bewerten. Am konsequentesten ist jedoch die Süddeutsche, die ihren Kommentarbereich gleich ganz abgeschafft hat und Leserkommentare nun auf die sozialen Netzwerke auslagert.

Ja eben. Im ewigen Sumpf der sozialen Netzwerke gibt es nur Meinungen, und da geht jede unter. Manchmal formt sich so eine Meinung zu einem Shitstorm, aber den kann man heutzutage leicht aushalten – einfach zwei Tage Offline und meist ist es gut. Wozu also noch die Meinung der Leser antun? Nun, weil die Leser sich das Medium antun?

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