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Die Mär der marktreifen Brennstoffzelle


Frank Stohl
Frank Stohl
@frankstohl
Die Mär der marktreifen Brennstoffzelle

Grandios, die Brennstoffzelle kommt: UPP stellt Brennstoffzelle zum Laden von Smartphones vor. Nach schier endloser Ankündigung, scheint es dann doch vielleicht wahr werden – eine Brennstoffzelle kommt auf den Markt. Dazu schaut diese auch noch schick aus:

upp_brennstoffakku

Aber schauen wir uns erst mal die Ankündigungen der Brennstoffzelle der letzten Jahre so an:

Was haben wir denn nun als Produkt in der Hand?

Die portable Brennstoffzelle des britischen Unternehmens UPP bietet eine Kapazität von 25 Wattstunden. Ein handelübliches Smartphone soll so bis zu fünf Mal aufgeladen werden können, denn UPP bietet eine Ausgangsspannung von 5 Volt und 1 Ampere Ladestrom, die über einen USB-Ausgang das Smartphone laden.

Das portable Kraftwerk soll knapp 150 Euro kosten und je Dank Nachfüllpatrone jedes Aufladen grob 3-7 Euro kosten, es wiegt 600 Gramm und hat 25 Wattstunden.

Also bei Amazon gibt es den EasyAcc Super 12000 mAh Akku für 35 Euro mit 481 Gramm Gewicht und 44 Wattstunden. Man kann maximal drei Geräte von 0,5 – 2,1 Ampere Ladestrom laden. Ein iPhone5 kann man bis zu sieben mal komplett aufladen. Das schaut dann so aus:

easyacc_12000

Also irgendwie hat die Brennstoffzelle sich überlebt, bevor sie so richtig auf den Markt kam. Denn die konventionelle Li-Polymer Batteriezelle scheint die Brennstoffzelle in allen Leistungen zu schlagen.

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Comments

  • Dentaku
    Dentaku

    In allen Leistungspunkten — bis auf die Wiederaufladedauer. Da wird eine Brennstoffzelle nämlich nur getankt.

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