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Alle zu überwachen ist dann doch wohl etwas zu viel


Frank Stohl
@frankstohl
Alle zu überwachen ist dann doch wohl etwas...

Die Erkenntnis zum Wochenende: „Nicht jede Spionage ist schlecht“. Jep. Warum auch nicht. Die Politik kann ja gerne einen Geheimdienst installieren, der die andere Politik ausspäht. So war das auch mal gedacht. Das scheinen die Politiker für ihre geheimen Gespräche zu brauchen.

Aber doch nicht jeden Bürger dieser Erde pauschal und dabei noch die Wirtschaftsgeheimnisse klauen – nein, das ist nicht nett und sehr überschwänglich überzogen. Das geht auch nicht unter Freunden.

Symbolbild: das angepasste NSA-Logo von der EFF.

Symbolbild: das angepasste NSA-Logo von der EFF.

Wobei das Bedürfnis ja schon da ist. Die Geheimdienste unterstehen den Politiker im Parlament, und haben die Sauereien von allen Bürger. Wenn da mal einer komisch kommt, kann man ihn wunderbar diskreditieren und los werden. Wer soll da noch einen politisch angreifen?

Was man im Snowden-Gate nie vergessen darf: die Geheimdienste sind nicht von Gott gegeben und sind selber keine Götter. Die Politik sagt ihnen wo es lang geht und wir sagen der Politik wo es lang geht. Wenn da der Schwanz mit dem Hund wedelt oder der Lobbyist den Hund wedelt, dann läuft da was falsch und wir sollten es korrigieren. Wenn die Politiker nicht wollen, sollte man diese austauschen. Machen wir mit Rasenmäher, die nicht wollen, auch.

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