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Amazon und die billigen Leiharbeiter


Frank Stohl
@frankstohl
Amazon und die billigen Leiharbeiter

Der Versandhändler Amazon weist Vorwürfe zurück, Beschäftigten Billiglöhne zu bezahlen: „Wir zahlen gutes Geld“. Also 80 Prozent der Amazon-beschäftigte haben unbefristete Verträge und keiner verdient unter 9,55 Euro die Stunde. Die Frage ist nun, wer Recht hat oder ein wenig schummelt.

Im Tarifstreit mit der Gewerkschaft Ver.di lehnt Kleber Gespräche kategorisch ab: „Für mich gibt es keinen Grund dafür. Ver.di fordert einen Einzelhandels-Tarif, das ist Augenwischerei. In unseren Logistikzentren machen wir Logistik – wir beraten keine Kunden, sondern packen Pakete.“

Also das kann man zumindest nachvollziehen. Aber auch hier ist Amazon nur der Sündenbock aus den USA. Über die wirklichen unterbezahlten Menschen streiten wir lieber nicht, denn sonst müssten wir ja selber für die Leistungen mehr bezahlen. Also diskutieren wir nun Faktenbefreit über die gefühlte Ungerechtigkeit.

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