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Von Hintertüren in Linux


Frank Stohl
@frankstohl
Von Hintertüren in Linux

Vergangene Woche fand im Europäischen Parlament eine Anhörung betreffend Massenausspähung statt bei der der Vater von Linus Torvalds, Nils Torvalds, eine interessante Aussage machte: NSA verlangte vom Linux-Erfinder eine Backdoor.

„Als mein ältester Sohn Linus gefragt wurde, hat die NSA Sie jemals gebeten eine Hintertür einzubauen, antworte er mit ‚Nein‘, aber nickte seinen Kopf gleichzeitig dabei. Damit hat er die richtige juristische Antwort gegeben, aber jeder verstand, die NSA hat ihn darauf angesprochen.“

Symbolbild: eine Hintertür die auffällt.

Symbolbild: eine Hintertür die auffällt.

Aber eingebaut wurde sie wohl nie, oder doch? Deshalb sollten sich Linux-Nutzer nicht auf einer sicheren Insel fühlen:

Im Gegensatz zu GNU/Linux, welches auf „open source“ basiert und jeder den Quellcode analysieren und überprüfen kann. Deswegen ist es auch sinnlos eine Hintertür zu ermöglichen, da sie von jedem Programmierer der sich auskennt entdeckt werden würde.

Na wenn es denn eine schnöde Hintertür wäre. Die Geheimagenten von heute bauen eher einen Fehler in die Software ein, mehr nicht. Da wird mal ein String nicht formatiert und schon – wenn man im Bilde ist über die Sicherheitslücke – ist man drin. Ganz ohne auffällige Hintertüre. Falls der Zugang doch gefunden wird, war es halt eine Lücke.

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