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Limburger Bischofssitz teurer als erwartet


Frank Stohl
Frank Stohl
@frankstohl
Limburger Bischofssitz teurer als erwartet

Die Finanzaffäre des umstrittenen Limburger Bischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst nimmt immer größere Ausmaße an: Bischofssitz kostet 31 Millionen. Ach, beim Bau von großen Dingen kostet es meist etwas mehr. Siehe BER und S21. Okay, hier geht es nur um das Gebetsgebäude des Bischofs, aber ej, so viel wie der betet.

Zuletzt war von mehr als zehn Millionen Euro die Rede gewesen. Die neue Zahl wurde den Angaben zufolge im Zuge einer verwaltungsinternen Kostenrechnung ermittelt, die der katholische Bischof selbst für Oktober angekündigt hatte.

Okay, 21 Millionen mehr als gedacht – nun, das hätte auch schon früher auffallen können. Aber da sieht man mal wieder, die Kirche hat wohl noch genügend Geld. Okay, man hätte damit auch selbstlos helfen können – so wie in ihrem 200 Jahre alten Programm beschrieben – aber das gilt wohl nur für die Gläubige – oder?

Ach ja, ein Detail am Rande: das Gehalt des Bischofs wird aus Steuergelder beglichen die nicht aus der Kirchensteuer stammen: Staat zahlt 442 Millionen Euro für Kirchengehälter.

Update: Die Veröffentlichung ihrer Kritik am 31 Millionen Euro teuren neuen Bischofssitz wurden ihnen nach Informationen der F.A.Z. jedoch vom Bischof untersagt: Tebartz-van Elst untersagt Veröffentlichung.

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