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Ermittlungsbehörden erhöhen Wissensdurst


Frank Stohl
@frankstohl
Ermittlungsbehörden erhöhen Wissensdurst

Die deutschen Ermittlungsbehörden haben im ersten Halbjahr 2013 knapp 6.000 Anfragen an Microsoft zur Herausgabe von Nutzerdaten gestellt: Deutschland gehört zu den Ländern, die die meisten Anfragen zu Nutzerdaten an Microsoft stellen.

Bei 826 Anfragen fanden sich demnach keine Daten, 41-mal wurde die Auskunft aus rechtlichen Gründen verweigert.

Also gab es dann bei 5133 Anfragen Daten? Nun egal, diese Zahlen sind übrigens exklusive NSA-Anfragen (ich dachte, die holen sich die Daten über eine direkte Schnittstelle)

Jede fünfte Anfrage verlaufe ergebnislos, da keine Daten zu finden seien oder die Anfrage nicht den rechtlichen Voraussetzungen entspreche.

Also jedes mal, wenn ein Polizist eine illegale Anfrage startet, sollte ein Streifenwagen liegen bleiben.

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