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Musiksender MTV in Europa ab 2018 wieder frei empfangbar

Sieben Jahre nachdem MTV ins Pay-TV verschwunden ist, wird das Programm des Musiksenders vom kommenden Jahr an wieder frei empfangbar sein: MTV kehrt 2018 ins Free-TV zurück. Reichen die Abo-Zahlen nicht mehr?

Mit dem Verschwinden ins Pay-TV sank auf die öffentliche Wahrnehmung des einstigen Aushängeschilds – und dass Events wie die „Unplugged“-Konzerte etwa beim Kindersender Nick zu sehen waren, wollte nie so recht schlüssig wirken.

Ach, wie konnte das nur passieren.

Aber mal anders gefragt: wer braucht heute noch einen Musiksender? MTV könnte als Playlist bei Spotify oder Apple Music enden…

Hier dann noch das erste Musikvideo, welches der Musiksender MTV Europe bei seinem Start am 1. August 1987 ausstrahlte: „Money for Nothing“ von den Dire Straits:

Ganz nebenbei: wir haben 30 Jahre Musikfernsehen in Europa. Ach ne, halt, 1984 gab es ja schon „musicbox“.

Bundeswehrsoldat nach Marsch tot

Rekruten nahmen Energy Drink: Bei Marsch kollabierter Soldat. Ja was denn nun? Soldaten brachen mit Hitzschlag zusammen – Ursache unklar.

Mal wieder so ein Fall, bei dem man am besten nicht mehr nachfragt oder gar sucht…

Bei einem Marsch mit Waffe, Splitterschutzweste, Feldanzug und Helm an einem warmen Sommertag im Juli mit Temperaturen um die 26 Grad Celsius war ein Offiziersanwärter nach drei Kilometern zusammengebrochen.

Ein Soldat nimmt vor einem Marsch Aufputschmittel und bricht nach 3 Kilometer zusammen? Er ist dabei nicht allein.

Man kann nur hoffen, wir werden nie wieder angegriffen.

Rechtsradikale in Seenot im Mittelmeer

Eine Aktion der rechtsextremen Identitären Bewegung zieht abermals Hohn und Spott auf sich: Identitäre befinden sich in Seenot. Was soll man dazu noch sagen.

Das sind die Jungs, die uns sagen wollen, wie alles besser läuft, wenn man nur auf sie hören würde. Nun, sagen wir so, ähnlich wie es dem Schiff ergeht, erging es bisher jedem Land, dass auf Rechtsradikale Idioten hörte: am Ende ging es unter.

Die Frage ist nun: müssen auch Menschen gerettet werden, die andere Menschen beim Ertrinken zusehen? Aber natürlich.

Wenn die Einschulung etwas aufwändiger wird

Viele Eltern inszenieren den ersten Schultag als Großereignis und Statussymbol, als ginge es darum, sich gegenseitig zu überbieten: Eltern machen Einschulung zum Prestige-Event. Also nichts neues unter Eltern: höher, schneller, weiter.

Man könnte nun auch wetten, wann das erste Kind mit dem Helikopter zum ersten Schultag kommt.

Trump vs. Kim, Runde 3

Während sich sein Verteidigungsminister nach der verbalen Eskalation im Nordkorea-Konflikt um Entspannung bemüht, schickt US-Präsident Trump weitere Drohungen in Richtung Pjöngjang: Trump rät Kim, „sehr, sehr nervös“ zu werden. Herrlich die zwei Irren – die sollten eine TV-Show bekommen, aber bitte doch kein Land führen.

Weltweit soll schon das Popcorn knapp werden.

Leere Erstaufnahmeeinrichtungen kosten uns MIllionen

In zwölf Bundesländern stehen Erstaufnahmeeinrichtungen leer: Was Deutschland für leerstehende Flüchtlingsheime zahlt. Wir zahlen also Millionen Euro um mögliche Unterkünfte bereit zu stellen, während wir die Menschen, die darin wohnen könnten, im Mittelmeer ertrinken lassen.

Da wir ja gerne christliche Werte pflegen: wie lässt sich dies mit unseren Werten vereinen? Nun, in dem man weg schaut. Christliche Werte zu leben kann so einfach sein. Das müssen wir unbedingt verteidigen. Levitikus 19 (Vers 33, 34) hin oder her. Aber was sagt schon die Bibel, der Zweck heiligt die Mittel.

Frage am Rande: hat es je schon ein Christ in den Himmel geschafft? Dort wird gähnende Leere sein und in der Ecke hockt ein betrübter Gott mit Depressionen – deswegen hören wir von ihm auch nichts mehr.

Snapchat bzw. Snap geht es nicht gut

Auf die Euphorie des Börsengangs folgt die große Ernüchterung: Snapchat-Firma stürzt nach schwachen Quartalszahlen an der Börse ab. Instagram hat die Stories erfolgreich geklaut und mit Brillen wird man wohl nicht reich.

In den drei Monaten bis Ende Juni nahm der Verlust verglichen mit dem Vorjahreswert von 116 Millionen auf 443 Millionen Dollar (376 Mio Euro) zu, wie Snap am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Der Umsatz stieg zwar um über 150 Prozent auf 182 Millionen Dollar, blieb damit aber unter den Prognosen der Analysten. Die Aktie stürzte nachbörslich zeitweise um 14 Prozent ab.

Nun, war nett. Man könnte aus Snapchat ein Videoportal machen… daran dachte noch keiner.

Kaiser-Brauerei in Geislingen von Chinesen gekauft

War es der Name „Kaiser“ oder der neue asiatische Bierdurst? Chinesen kaufen schwäbische Brauerei. Die traditionsreiche Kaiser-Brauerei in Geislingen bleibt in den Händen der Familie Kumpf, jedoch bestimmen die Chinesen die Richtung.

Ein weiterer kapitalistischer Betrieb in Deutschland wird von kommunistischen Chinesen gekauft – ah ja. Die schleichende Übernahme scheint kaum einen zu stören.

Trump und sein Atomwaffenarsenal

Größer und mächtiger als je zuvor seien Amerikas Atomstreitkräfte, behauptet Präsident Trump höchstpersönlich: Trumps Atomlüge. Nun, in seinen ersten 200 Tagen Amtszeit hatte er andere Dinge im Blick, die schon nicht klappten. Aber nebenher die Atomstreitkraft… nun, warum nicht.

Er kommt halt aus der Wirtschaft und da ist jede kleine Verbesserung so etwas wie „Awesome“ – nur funktioniert das halt in der Politik mal wieder so gar nicht, denn dort ist man halt nicht ein unfehlbarer Gott aka Firmenchef, sondern nur Präsident der Vereinigten Staaten.

Ach ja, was Nordkorea angeht: die haben bald nichts mehr zum Essen, da große Dürre war. Anderseits scheinen die es doch ernst zu meinen: Nordkorea bereitet Angriffsplan für Guam vor. Aber bei der Entfernung und der Streuung der Raketen aus Nordkorea, treffen die die Insel niemals.

Leasing-Anbieter noch voll auf Diesel

Gut 80 Prozent der Flottenfahrzeuge in Deutschland fahren mit dem Diesel: Die Dieseldebatte lässt Leasing-Anbieter kalt – noch. Ja warum soll sich daran was ändern? Erst wenn es Fahrverbote gibt, dann wird es sich was tun – also wenn die gewohnten Gewinne der Firmen in Gefahr sind.

Aber solange Mensch und Umwelt verlieren – ergo also nur Mensch – ist es egal, solange das heilige Wachstum des Kapitalismus gegeben ist. Es sei denn, die Betroffenen finanzieren es der Industrie. Wer will denn hier arbeiten?

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