Die HartzIV-Falle
Wer als junger Mensch von Hartz IV lebt, kommt in zwei Dritteln aller Fälle nicht mehr von der staatlichen Unterstützung weg: Nur jeder Dritte unter 30 schafft Ausstieg aus Hartz IV. Nächstes Jahr werden es auch noch mehr. Was gedenkt die Politik zu tun?
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Was ist flattr?







Konrad
27 Nov, 2008
Genauso polemisch könnte man aber auch fragen:
“Was gedenken die Betroffenen unter 30jährigen dagegen zu tun?”
frank
27 Nov, 2008
Die Antwort kam ja heute im laufe des Tages von Peter Hartz (siehe anderen HartzIV-Artikel von heute) – also der Politik. Den unter 30jährigen muss man halt einfach unter die Arme greifen. Der Gedanke war nett, den Menschen so lange die Mittel zu streichen, bis sie was tun, aber das kann es ja auch nicht sein. Wir streichen ja auch nicht die Diäten der Politiker, bis diese endlich mal eine brauchbare Politik machen.
Konrad
28 Nov, 2008
Das sieht der maingestreamte Politikerhasse so, dass “die Politker” keine brauchebare Politik machen.
Ich möchte den Job nicht machen bei dem ganzen Streß und vor allem auch der im Schnitt sehr langen Karriere(trocken)zeit bis man im Bundestag ist.
Da geb ich mich lieber mit weniger Geld zufrieden und hab was von Familie und Leben.
Was wäre im übrigen denn der Maßstab für “brauchbare Politik”? Vielleicht das Wahlergebnis? Wer viel Stimmen bekommt, bekommt auch mehr Geld, wer wenig Stimmen bekommt, hat wohl keine so gute Arbeit geleistet und bekommt weniger?
Im übrigen denke ich, dass die Mehrheit der Politiker(=MdB) es nicht wegen des Geldes tun. Mit ihren Fähigkeiten, ihrem Wissen etc. könnten sie in der freien Wirtschaft mit Sicherheit ein Vielfaches verdienen, was sich ja bei vielen nach ihrem Ausscheiden aus dem Politikbetrieb auch immer wieder zeigt.