9 Mai 2006 Permalink

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Praxisgebühr

Unser Arbeitgeberpräsident Dr. Hundt fordert fünf Euro pro Arztbesuch. Was hat dieser im Gesundheitswesen zu suchen? Sonst keine Chance zur Zeit ins Fernsehen zu kommen? Werden seine Arbeitnehmer zu oft krank? Was bringen 5,- Euro? Eine Verschleppung einer Krankheit bis es nimmer geht und dabei noch ein paar Kollegen anstecken. Das Bundesgesundheitsministerium hatte jedoch bereits in der vergangenen Woche erklärt, eine

0 Kommentare

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    Mal abgesehen von der Sinnhaftigkeit des Vorschlags: Du verschleppst wegen 5 Euro eine Krankheit? Naja….selbst schuld…

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    Ich vielleicht nicht, aber andere z?gern vielleicht schon. Rennst Du dann gleich wegen erh?hter Temperatur oder Hustanf?lle gleich zum Arzt, wenn dich der Spa? dann 5 Euro kostet? Da wartet man halt dann mal lieber 2-3 Tage, ob es besser wird.

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    Dieser Hundt ist immer gleich zur Stelle, wenn es darum geht, mit entsprechenden Vorschl?gen Otto Normalverbraucher in die Tasche zu greifen.

    Im ?brigen frage ich mich, warum solche Typen sich permanent in Dinge einmischen m?ssen, die sie nichts angehen. Wenn Herr Hundt Politik machen will, soll er in die Politik gehen.

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    Genau diese Leute soll doch so ne Praxisgeb?hr treffen: die, die wegen zwei H?sterchen gleich zum Arzt rennen. Von mir aus k?nnen die auch nen Eintritt von 50 Euro verlangen – ich war seit sechs Jahren nimmer beim Onkel Doktor. Wenn dadurch mein Monatsbeitrag sinken w?rde w?r ich sofort dabei (tut er aber leider nicht und das is das, was mich bei diesem Thema st?rt)

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    wegen zwei H?sterchen rennt niemand zum Arzt. Der Krankenstand ist auf dem niedrigsten Niveau. Und Hundt ist seltsamerweise immer dabei, wenn’s ums Schr?pfen derer geht, die ohnehin nicht mehr viel haben. Gleichzeitig sind Typen wie Hundt in ihrer Gier und ihrer Kreativit?t, den Staat zu pl?ndern extrem rege. Da g?be es genug Einsparpotential. Aber man lenkt lieber ab, hin zu den Kleinen, die sich nicht wehren k?nnen.

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