4 Mai 2006 Permalink

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Nun sind sie also wieder da

Die zwei Angestellten einer Firma, die nicht ausreichend für den Schutz ihrer Arbeitnehmer gesorgt hatten, sind nach 100 Tagen Entführung wieder zuhause. Doch nun wird bekannt: Berlin zahlte offenbar Lösegeld. Der irakische Botschafter in Deutschland, Alaa al-Haschimi sagte, für die Befreiung der Geiseln sei vermutlich “eine Menge Geld” geflossen. Also lassen wir das mal im Raum stehen. Das Thema mit diesen Jungs hat sich geklärt. Wenn jemand, wie bei den Sahara-Touristen privat unterwegs ist, dann ist es ja ein Thema. Bei Menschen, die für eine Firma unterwegs sind, die bei Abwicklung ohne Probleme eine Menge Geld für die Aktion bekommt, ist es ein anderes Thema. Die Firma nun mit den Millionen zu belasten wäre nun auch schlecht, aber die Industrie könnte sich da was einfallen lassen. So geht das nun nicht. Bei Gewinnen die Hand aufhalten und bei Problemen den sterbenden Schwan spielen.Vielleicht kann Arbeitgeberpräsident Dr. Hundt zu dem Thema sein “Scherflein” dazu beitragen.

0 Kommentare

  1. avatar

    Schei?e, schei?e, schei?e.
    Ich darf daran erinnern was Helmut Schmidt (bin kein Fan von ihm, aber trotzdem) bei der Entf?hrung von Hans-Martin Schleyer sagte. Man d?rfe bei einer Entf?hrung auf keinen Fall nachgeben, sonst macht sich der Staat auf unbestimmte Zeit erpressbar!

    Genau dieses Szenario haben wir doch, seit die Osthoff frei gekauft wurde.

  2. avatar

    Also ich bin ein gro?er fan von Helmut schmidt, aber es stimmt, nun ist das problem da, das jeder kleine gauner sich denkt, entf?hr ich halt mal ein paar deutsche, brabbel etwas vom “jihad” und warte ab. das es auch anders geht, haben wir ja damals in mogadischu bei der befreiung der Landshut Geiseln gesehen.

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