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Haiku macht BeOS modern


Frank Stohl
@frankstohl
Haiku macht BeOS modern

Mitte der 1990er Jahre trat das kleine kalifornische Unternehmen Be gegen Microsoft und Apple an. Apple setzte fast auf BeOS, entschied sich dann aber doch für NeXT mit Steve Jobs. Dann wurde BeOS offen und nun: BeOS in modernem Gewand. Na dann. Ein Betriebssystem das seit 20 Jahren nicht so richtig eingesetzt wird, aber weiter gepflegt wird. Kann man machen. Man merkt ihm aber das Alter und die Entstehungszeit an. Da schwingt noch ordentlich Windows95-Flair mit.

An sich war BeOS schon stets gut, da es moderne Ideen von Commodore Amiga und Apple vereinte. Aber irgendwie hat es BeOS nie richtig geschafft.

Trotz Kennzeichnung als Beta halten die Haiku-Entwickler die aktuelle Version für den täglichen Einsatz geeignet – sofern regelmäßige Backups nicht vergessen werden.

Dies überzeugt jetzt jedoch nicht so ganz. Gibt es dafür überhaupt Apps? Ein paar vorinstallierte. Wer testen möchte: hier geht es zum Download.

Ich habe es mal kurz via VMware ausprobiert und muss sagen: es hat mehr von Windows95 als einem lieb ist. Das Konzept ist mal echt in der Vergangenheit hängen geblieben. Selbst die Maussteuerung erinnert an früher. Das will wirklich niemand heutzutage benutzen.

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