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Mobiltelefone von Flüchtlinge helfen kaum weiter


Frank Stohl
@frankstohl
Mobiltelefone von Flüchtlinge helfen kaum...

Seit September 2017 darf das Bundesamt für Asyl die Mobiltelefone von Geflüchteten auswerten: Handy-Durchsuchung bringt keine Vorteile.

Laut Bundesregierung hat das BAMF allein im Jahr 2017 für 4,8 Millionen Euro Geräte und Software zur Datenauslese angeschafft. Was es nutzt? Dazu hat sich die Regierung nun erstmals geäußert – in der Antwort auf eine kleine Anfrage der Linksfraktion. Die kurze Fassung: Der Verdacht, dass Asylbewerber*innen bei der Angabe ihrer Identität im großen Umfang betrügen, bestätigt sich nicht.

Also hat der geradlinige Gedanke nicht zum Erfolg geführt.

In nur ca. 100 Fällen widersprachen die Daten dem, was die Personen bei der Befragung mitgeteilt hatten. Zum Vergleich: In diesem Zeitraum wurde über etwa 230.000 Asylanträge entschieden.

Flüchtlinge scheinen weniegr zu lügen als Deutsche – hassen wir sie vielleicht deswegen?

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