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Pastewka in der Kritik der Schleichwerbung


Frank Stohl
@frankstohl
Pastewka in der Kritik der Schleichwerbung

In der 8. Staffel von Pastewka bei Amazon kommen einige Firmennamen vor: Canon, Sony, Haribo, Coca-Cola, Dethleffs, DM, Welt, Nivea, Mey – die Liste der Firmen, deren Logos im Laufe der Folgen auftauchen, ist lang: Buntes Markentreiben bei „Pastewka“ wirft viele Fragen auf.

„Die Media-Markt-Integration würden wir wahrscheinlich als ungekennzeichnete Produktplatzierung werten, im schlimmsten Fall als Schleichwerbung“, sagt Cornelia Holsten, Vorsitzende der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten

Hm, floss dafür Geld? Brainpool sagt nein. Es wird mit der Realität begründet:

„Die Marke selbst und die Markenvielfalt dort spiegeln die Realität wider.“

Aber die Landesmediaanstalt meint, wenn auch kein Geld geflossen ist:

„Die Media-Markt-Integration würden wir wahrscheinlich als ungekennzeichnete Produktplatzierung werten, im schlimmsten Fall als Schleichwerbung.“

Ne, eben nicht. Aber das mit den Firmennamen ist im deutschen Fernsehen ja schon immer irgendwie kaputt. Auch finde ich es eigentlich noch schlimmer, wenn man um den Namen rum eiert um ihn nur nicht zu sagen – das festigt ja noch viel mehr die Marke, da jeder im Bilde ist und sie errät.

Wenn Geld von den Marken bezahlt wurde, keine Frage, muss Produktplatzierung eingeblendet werden. Wenn nicht, ja dann nicht.

Im übrigen fand ich die Folge 4 in der „Game of Thrones“ und eben viel „Media Markt“ vor kommt, einfach nur genial. Vor allem, da Pastewka das WLAN des Media-Marktes schnorrt um bei Amazon Prime Now DVDs zu bestellen.

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