Proxima Centauri ist der Stern, der unserer Sonne am nächsten ist und seit 2016 wissen wir, dass ihn mindestens ein Exoplanet umkreist:
Staubgürtel um sonnennächsten Stern Proxima Centauri. Nun es sind ja nur 41 Billionen Kilometer um nachzuschauen. Es hätte was, immerhin gibt es dort 2 Sonnen.

Wie lange würden wir da brauchen? Die NASA-Sonde Juno war auf dem Weg zum Jupiter bisher die schnellste Sonde mit 265.000 km/h. Also rechnen wir mal:

Das Licht legt in einer Sekunde 299.792,458 km zurück, was in einem Jahr 9,46 Billionen km macht.

Die Entfernung ist 4,34 Lj * 9,46 Billionen km = 41.000.000.000.000 km (gerundet).

41.000.000.000.000 km / 265.000 km/h = 154.716.981 Stunden = 6.446.540 Tage = 17.661 Jahre. Viel zu lange.

Also wenn wir heute starten ist das Erkundungs-Team im Jahre 19678 nach Christus bei Alpha Centauri. Im Jahr 37339 nach Christus könnte das Team dann auf der Erde Bericht erstatten. Na immerhin ist bis dahin die Strahlung von Tschernobyl und Fukushima geviertelt.

Ich denke, wir brauchen ein neues Antriebssystem. Das mit den Treibstoffraketen geht mal gar nicht mehr, darüber wird die Zukunft noch lange lachen. Wie kann man nur durch Explosionen reisen… Leute…