Das automatisierte bzw. autonome Fahren wirft unter anderem ethische Fragen auf: Ethik-Regeln für Fahrcomputer werden umgesetzt. Echt jetzt?

Eigentlich reicht die erste Regel alleine:

Das automatisierte und vernetzte Fahren ist ethisch geboten, wenn die Systeme weniger Unfälle verursachen als menschliche Fahrer.

Das wird es enorm sein, ich tippe von ca. 4500 Verkehrstote pro Jahr auf unter 100 im Jahr – wenn das mal kein Fortschritt wäre.

Was die Ethik angeht: wenn das Auto schön autonom vor sich hin fährt und dann erscheint auf einmal etwas Anderes auf Kollisionskurs, dann wird das System versuchen so schnell wie möglich zu bremsen. Es wird garantiert keine Analyse des Kollisionsgegner machen um dann nach einer Ethik-Liste zu entscheiden ob ausgewichen werden muss. Dazu am besten noch das ganze Ziel-Umfeld bewerten. Das Auto muss zum stehen kommen, Objekterkennung hin oder her. Das dauert viel zu lange.

Allerdings kommt durch die Hintertür auch ein Nachteil:

Es ist zu dokumentieren und speichern, welche Person fährt – unter anderem zur Klärung möglicher Haftungsfragen.

Keine Ahnung was dies mit Ethik und Software zu tun hat, aber es scheint wichtig zu sein, in Zukunft sicher zu wissen, wer am Steuer war – bestimmt so ein Terror-Ding.