Kaum ein Surfgang in den Weiten des Netzes ist noch möglich, ohne dabei über Werbung eines der großen Homepage-Baukastenanbieter zu stolpern: Homepage-Baukästen – Stirbt der Beruf des Webdesigners aus? Ach, sagen wir so: es ist wie bei einem Anzug, von der Stange wird immer besser, aber einen guter Schneider…

Ja ein guter Webdesigner wird in Zukunft schon noch Arbeit haben, aber weniger und qualitativ hochwertiger. Der Bereich der Kunden die eh nie was zahlen wollen ist weg und an einfachen Seiten wird nichts mehr verdient, da die auch weg sind.

Aber wer noch eine spezielle Homepage nach eigenen Vorstellungen will, für den werden Baukasten zu viele Kompromisse vordern. Abgesehen davon gehört es wohl zum guten Ton als große Firma eine eigene Homepage zu haben, der Vorstand hat ja auch keine Anzüge von der Stange.

Entweder man beschäftigt sich mit dem Kram, beauftragt einen Webdesigner, oder klickt mit einem Baukasten einfach zusammen?

Ein ganz anderes Problem ist dann eher noch Facebook, WhatsApp und SnapChat. Da hängen alle rum und für einen Auftritt dort, braucht man nicht mal einen Baukasten. Da reicht ein Stock-Foto und viel Ambitionen eines Praktikanten.