Die Bundeswehr will ihre künftigen Aufklärungsdrohnen vom Typ MQ-4C Triton Pegasus nennen und so schnell wie möglich die „dauerhafte Flugfreigabe“ über Deutschland erreichen: Über den Wolken fliegt Pegasus mit Isis im Bauch. Eine deutsche Flugfreigabe korrupiert man sich vielleicht noch hin, aber eine Europäische wird es nicht geben.

Das zentrale Problem ist jedoch, ob die eingekauften US-Drohnen von Northrop Grumman, ob als Triton oder Pegasus fliegend, überhaupt eine Luftverkehrszulassung bekommen und im deutschen Luftraum fliegen dürfen, ohne gesperrte Sonderkorridore.

Die amerikanische Firma wird die Software wieder nicht veröffentlichen, und daher wird die EU nicht kontrollieren können. Hatten wir eigentlich ja schon beim Vorgänger, hatte uns 700 Millionen Euro gekostet.