15 Okt 2009 Permalink

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Es gibt noch Hunger auf der Welt

Die UNO und die Welthungerhilfe legen neue dramatische Zahlen vor: Mehr als eine Milliarde Menschen hungern. Warum tuen sie das? Weil wir damit unseren Luxus finanzieren. Also sagen wir an dieser Stelle Danke an all die Menschen die für uns verhungern.

9 Kommentare

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    >> Warum tuen sie das? Weil wir damit unseren Luxus finanzieren. Also sagen wir an dieser Stelle Danke an all die Menschen die für uns verhungern. <<

    Auweia. Das ist nicht Ihr ernst oder?

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    1. Rohstoffe zu gering bezahlen
    2. Arbeitskraft ausnützen
    3. politisch die Länder klein halten

    Was würde passieren, wenn wir für unsere Rohstoffe mal so das dreifache zahlen würden? Was würde geschehen, wenn Marokkaner fürs Krabben pulen keine 5 Euro am Tag, sondern in der Stunde bekommen würde? Wir unseren Müll dort nicht mehr abladen dürfen?

  3. avatar

    Brecht fragte einst: Wie kommt die Dummheit in die Intelligenz?

    1) Rohstoffe zu gering bezahlen –
    Rohstoffe werden weltweit gehandelt, die Preise regeln sich nach deren Vorhandensein, deren Nutzung, grob nach Angebot und Nachfrage. Die Preise wären die gleichen, wenn sie statt in Venezuela oder Südafrika daheim bei uns gefördert würden.
    Wenn Sie auf die Zustände bei der Förderung und der Teilhabe am Vermögen in unterentwickelten Ländern etwas auszusetzen haben, fordern Sie bitte die Bevölkerungen in dem jeweilig betreffenden Land auf, etwas dagegen zu unternehmen. BTW: Dafür stehen ihnen heutzutage mehr Mittel zur Verfügung, als es seinerzeit den Protagonisten in Europa zur Zeit der Weimarer Republik, des Weberaufstandes etc. pp. zur Verfügung standen.

    2) Arbeitskraft ausnützen -
    Die Arbeitskraft steht nun einmal zur Verfügung. Auch wenn es der roten Brille nicht gefällt. Mir ist allemal lieber, wenn Millionen Marokkaner eine Anstellung finden und sich vom eigenen Verdienst eine Zukunft aufbauen. Und wir wollen nicht vergessen, das sich die Marokkaner irgendwann auch weiterentwickeln. Sie werden durch die Vermehrung ihres Wohlstandes, der zwangsläufig eintritt, wenn sie für Arbeit entlohnt werden, eine eigene Wirtschaft aufbauen und sicherlich dann nicht mehr bereit sind für 5 Euro am Tag Krabben zu pulen.

    3) politisch die Länder klein halten –
    In dem Punkt gebe ich Ihnen recht. Und wir können den gordischen Knoten nur lösen, wenn wir die Entwicklungshilfe sofort einstellen. Wir haben im europäischen Raum seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs über 2 Billionen Euro an Transferleistungen überwiesen. Seitdem sind die Zustände immer schlechter statt besser geworden. Sie müssen sich das auf der Zunge zergehen lassen. Seit 60 Jahren zahlen sie an jeden Diktator und Despoten Unsummen an Geld, damit diese sich Waffen oder Geheimschlie

  4. avatar

    Ok, ich geb es auf.

    OK. Eins noch, danach gebe ich auf.
    1) Wie und was anheben? Den Preis für Rohstoffe? Guter Mann, vielleicht kehren Sie in den Wirklichkeit zurück, anstatt den Müll von NGOs ungeprüft zu rezitieren und deren Partizipierung voranzutreiben. Vielleicht fragen Sie sich einmal, was hat der Herausgeber einer Studie davon? Wo liegt der Vorteil, was soll damit bezweckt werden? Und vergessen Sie dabei nicht ähnlich wie eine Zeitung in erster Linie ein Wirtschaftsunternehmen ist und zur Wahrheit erst im zweiten Gange verpflichtet ist, verhält es sich mit NGOs zu deren Wirken. Und wie eingangs erwähnt, Sie dürfen den Menschen in Saudi-Arabien, in Venezuela, in Kenia, in Nigger etc. pp. gern dabei unter die Arme greifen, wenn sich für gerechtere Bezahlung, mehr Umweltschutz und

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