15 Sep 2009 Permalink

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Unruhen in Uganda

Diese Woche bekamen wir wohl einen Vorgeschmack auf die Wahlen 2011 in Uganda: Mindestens 14 Tote bei Unruhen in Ugandas Hauptstadt Kampala. Der Buganda-König Ronald Muwenda Mutebi II. wollt Kayunga im Nordosten von Kampala besuchen. Unruhen verhinderten den Besuch.

Vom Königreich Buganda, heute eine teilweise unabhängige Provinz, leitet sich die Bezeichnung Uganda ab. Die Einwohner sind die Baganda, die in Kampala die Mehrheit der Bevölkerung stellen. Mitglieder der kleinen Banyala-Volksgruppe hatten gegen den Besuch von Mutebi II. protestiert. Die Baganda wiederum werfen der Regierung von Präsident Yoweri Museveni vor, einseitig für die Banyala Partei zu ergreifen.

Na wenn das mal gut geht.

1 Kommentar

  1. avatar

    Ob die Ursache dieser Ausschreitungen mit den Wahlen vergleichbar sind bezweifle ich. Das Verhältnis Regierung – Kabaka ist ein anderes als Regierung – Opposition. Die Opposition in Uganda ist kaum entwickelt, es ist fraglich, ob überhaupt ein Kandidat mit Chancen auf Erfolg gefunden wird. Wichtig wird sein, dass die Wahl korrekt abläuft. Dann vermute ich, dass die Ugander eine weitere AMtszeit von Museveni akzeptieren. Und er hat ja auch nicht alles falsch gemacht seit den 80ern.

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