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Die böse Tomate und der Krebs


Frank Stohl
@frankstohl
Die böse Tomate und der Krebs

Der hohe Lyco­pin­ge­halt der Tomate sorgt nicht nur für ihre leuchtende rote Farbe, sondern ihm wer­den krebs­hem­mende Eigen­schaf­ten zuge­spro­chen: Die Bedeutung von Lebensmittel. Allerdings wächst die Tomate nicht im rechten Winkel und ist somit böse:

Die Tomate hat die Ten­denz, unab­hän­gig von der Umwelt zu wer­den. Sie hat viel Eigen­vi­ta­li­tät. […] Mit ihren Aus­düns­tun­gen ver­drängt sie regel­recht andere Pflan­zen neben sich. Sie hat wenig Struk­tur­kräfte, kaum Auf­rich­te­kraft, sie muss gestützt wer­den. Diese Beschrei­bung nähert sich bereits einem „tumor­ähnlichen Ver­hal­ten“ an. Das Wesen der Toma­ten­pflanze ver­an­lasste Rudolf Stei­ner, dass er sich im Land­wirt­schaft­li­chen Kurs 1923 ein­deu­tig gegen den Ver­zehr von Toma­ten bei einer vor­lie­gen­den Krebs­er­kran­kung aussprach.

Müsste man die Tomate nicht stützen, wäre sie nicht böse? Anderseits müssen wir die Tomate ja nur stützen um die Effektivität der Zucht zu optimieren. Diesen Umstand macht die Tomate also zum Krebsförderer? Leute…

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